Paramahamsa Yogananda Zitate uber den Geist
Die Welle ist dasselbe wie der Ozean, obwohl sie nicht der ganze Ozean ist. So ist jede Welle der Schöpfung ein Teil des ewigen Ozeans des Geistes. Der Ozean kann ohne die Wellen existieren, aber die Wellen können nicht ohne den Ozean existieren.
Gib die Kraft, die du bereits hast, für konstruktive Zwecke frei—dann wird mehr kommen. Gehe deinen Weg mit unerschütterlicher Entschlossenheit weiter und nutze alle Eigenschaften des Erfolgs. Stimmlage dich mit der schöpferischen Kraft des Geistes.
Jede Nacht nimmt Gott im Schlaf all deine Sorgen von dir—damit du siehst, dass du kein Sterblicher bist; du bist Geist.
Die Seele liebt es, zu meditieren; denn in Berührung mit dem Geist liegt ihre größte Freude...
Der Ozean des Geistes ist zur kleinen Blase meiner Seele geworden. Ob sie im Werden schwebt oder im Sterben verschwindet – in dem Ozean des kosmischen Bewusstseins kann die Blase meines Lebens nicht sterben. Ich bin unzerstörbares Bewusstsein, geborgen im Schoß der Unsterblichkeit des Geistes.
Der Geist konnte Materie nicht als etwas anderes erschaffen als sich selbst, denn er hatte nur sich selbst als das Gewebe oder Material, aus dem er den Kosmos bauen konnte.
Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen der einen Person und der anderen; ich sehe alle als Seelen-Reflexionen des einen Gottes. Ich kann niemanden als Fremden betrachten, denn ich weiß: Wir sind alle Teil des einen Geistes.
Wir alle sind Teil des einen Geistes. Wenn du die wahre Bedeutung der Religion erfährst – nämlich Gott zu erkennen – wirst du begreifen, dass Er dein Selbst ist, und dass Er in allen Wesen gleichermaßen und unparteiisch existiert.
Jene, die im Geist unbesiegt sind, sind die wahren Erfolge im Leben. Wenn du deinen Geist so trainieren kannst, dass du zufrieden bist—unabhängig davon, was du hast oder nicht hast—und wenn du die Herausforderung all deiner Prüfungen bestehen und ruhig bleiben kannst—dann ist das wahres Glück.
Geist ist die weite Stille, die hinter allen geschaffenen Dingen liegt.
Die Seele liebt es, zu meditieren; denn in der Berührung mit dem Geist liegt ihre größte Freude. Wenn du also während der Meditation inneren Widerstand erlebst, erinnere dich: Die Widerwilligkeit zu meditieren kommt vom Ego; sie gehört nicht der Seele.
Alles ist Geist—im Wesen, auch wenn es in der Erscheinung verborgen ist. Wenn du die Wahrnehmung hättest, würdest du Gott in allem sehen.
Wie Gott im Kosmos allgegenwärtig ist, aber von seiner Vielfalt nicht beunruhigt wird, so muss der Mensch—als Seele individuierter Geist—lernen, an diesem kosmischen Drama teilzunehmen, mit einem vollkommen ausbalancierten und ruhig ausgerichteten Geist.
Die Geistigkeit Gottes, erkannte ich, ist unerschöpfliche Wonne; sein Leib sind unzählige Gewebe aus Licht.
Ich bin nicht länger die Welle des Bewusstseins, die sich selbst getrennt vom Meer des kosmischen Bewusstseins denkt. Ich bin der Ozean des Geistes, der zur Welle des menschlichen Lebens geworden ist.
Der Geist hat sich in die Materie hineingeschwingt; darum existieren sowohl Geist als auch Materie. Doch Materie existiert nicht so, wie sie uns erscheint. Sie existiert so, wie wir sie sehen, aufgrund der täuschenden Kraft der Maya—die den unteilbaren Geist endlich und teilbar erscheinen lässt, in allen Erscheinungen. Materie hat Dasein auf dieselbe trügerische Weise wie ein Luftspiegelbild in der Wüste.
Wie Gott mit Arjuna sprach, so wird Er mit dir sprechen. Wie Er den Geist und das Bewusstsein Arjunas erhob, so wird Er dich erheben. Wie Er Arjuna höchste spirituelle Schau gewährte, so wird Er dir Erleuchtung schenken.
Stille ist der Altar des Geistes.
Wenn wir durch Meditation die unruhigen Gedanken aus dem See des Geistes zurückziehen, schauen wir unsere Seele—eine vollkommene Spiegelung des Geistes.
