Paramahamsa Yogananda Zitate uber die Glückseligkeit
Warum solltest du nicht deine eigenen Schwingungen stärken durch Gemeinschaft mit Menschen, die Selbstverwirklichung suchen – und durch gemeinsame Meditation mit ihnen? Diese Praxis wird deine eigenen spirituellen Überzeugungen festigen. Du wirst sehen, dass viele scheinbar unüberwindliche Barrieren in deinem Leben zerfallen und sich in den Wassern der Meditation auflösen. Deine Hingabe und Liebe zu Gott werden sich mit der Hingabe und Liebe der anderen vermischen. Göttliche Seligkeit wird von dir ausstrahlen und allen Menschen helfen, denen du begegnest.
Lord Krishna… verkündet die Selbstverwirklichung, wahre Weisheit, als die höchste Stufe allen menschlichen Wissens – den König aller Wissenschaften, das eigentliche Wesen des Dharma („Religion“) – denn nur sie entwurzelt dauerhaft die Ursache von des Menschen dreifachem Leiden und offenbart ihm seine wahre Natur des Glückseligen. Selbstverwirklichung ist Yoga, die „Einheit“ mit der Wahrheit – die unmittelbare Schau oder Erfahrung der Wahrheit durch die allwissende intuitive Kraft der Seele.
Der Mensch der Selbstverwirklichung kennt eine Seligkeit, die mit nichts in dieser Welt verglichen werden kann. Seine Freude ist unabhängig von irgendeinem Objekt oder Sinneserlebnis. Es ist eine unvergleichliche Glückseligkeit, die sich nicht in Worte fassen lässt. Eine solche Freude nennt man sattvik-ananda.
Wer auf die Oberfläche des Meeres schaut, muss die Geburt und den Tod der Wellen sehen; wer aber die Tiefen des Ozeans sucht, sieht eine unteilbare Masse Wasser. Ebenso: Wer „Leben“ und „Tod“ anerkennt, wird von Trauer hin- und hergeworfen; wer in der grenzenlosen Überseele lebt, schaut und fühlt die eine unaussprechliche Wonne.
Die Geistigkeit Gottes, erkannte ich, ist unerschöpfliche Wonne; sein Leib sind unzählige Gewebe aus Licht.
Ich bin ein Funke aus dem Unendlichen. Ich bin nicht Fleisch und Knochen. Ich bin Licht. Indem ich anderen helfe, erfolgreich zu sein, finde ich meinen eigenen Wohlstand. Im Wohlergehen der anderen finde ich mein eigenes Gedeihen. Ich bin unendlich. Ich bin raumlos, ich bin unermüdlich; ich bin jenseits von Körpergedanken und Ausspruch—jenseits aller Materie und des Geistes. Ich bin endlose Wonne.
Durch die Öffnung der Stille schießt die ganze Fontäne der Wonne beständig empor und überflutet die Seele.
