Ramakrishna Zitate uber den Ozean
Die magnetische Nadel zeigt immer nach Norden – und deshalb verliert das Segelschiff nicht seine Richtung. Solange das Herz des Menschen auf Gott ausgerichtet ist, kann es nicht im Ozean der Weltlichkeit verloren gehen.
Nimm das Beispiel des unendlichen Ozeans. Es gibt keine Grenze für sein Wasser. Stell dir einen Topf vor, der in ihn eingetaucht ist: Es gibt Wasser sowohl innen als auch außen im Topf. Der Jnani sieht: Innen wie außen ist nichts als Paramatman. Und was ist dann dieser Topf? „Ich-Bewusstsein“. Wegen des Topfes scheint das Wasser in zwei Teile geteilt zu sein; wegen des Topfes scheint es, als gäbe es innen und außen. So fühlt es sich an, solange dieser Topf des „Ich“ existiert. Wenn das „Ich“ verschwindet, bleibt, was bleibt. Das kann man nicht in Worte fassen.
Ein Ozean der Seligkeit mag vom Himmel herabregnen – aber wenn du nur ein Schälchen hochhältst, ist das alles, was du erhältst.
