Ramakrishna

Ramakrishna

Mystiker der bengalischen Renaissance.

Ein verehrter indischer Mystiker des 19. Jahrhunderts, dessen Lehren die Universalität aller Religionen und den Weg zur Gotteserfahrung durch intensive Hingabe betonten.

Ramakrishna Zitate uber die Unendlichkeit

  • Mehr sind die Namen Gottes, und unendlich sind die Formen, durch die man Ihn anrufen kann. In welchem Namen und in welcher Form du Ihn auch verehrst – durch sie wirst du Ihn verwirklichen.
  • Nimm das Beispiel des unendlichen Ozeans. Es gibt keine Grenze für sein Wasser. Stell dir einen Topf vor, der in ihn eingetaucht ist: Es gibt Wasser sowohl innen als auch außen im Topf. Der Jnani sieht: Innen wie außen ist nichts als Paramatman. Und was ist dann dieser Topf? „Ich-Bewusstsein“. Wegen des Topfes scheint das Wasser in zwei Teile geteilt zu sein; wegen des Topfes scheint es, als gäbe es innen und außen. So fühlt es sich an, solange dieser Topf des „Ich“ existiert. Wenn das „Ich“ verschwindet, bleibt, was bleibt. Das kann man nicht in Worte fassen.
  • Unendlich sind die Wege, und unendlich sind die Meinungen.
  • Man soll nicht denken: „Nur meine Religion ist der rechte Weg, und die anderen sind falsch.“ Gott kann durch alle Wege verwirklicht werden. Es genügt, eine aufrichtige Sehnsucht nach Gott zu haben. Unendlich sind die Wege, und unendlich sind die Meinungen.