Ein starker Entschluss, auf diese Weise zu forschen, löst alle Zweifel auf. Indem man fragt: „Wer bin ich?“ und beständig meditiert, gelangt man zur Klarheit des Seins. Solange vasanas weiter existieren, werden sie aufsteigen und die Wirklichkeit bedecken—sie verdecken das Gewahrsein von ihr. So oft du ihrer gewahr wirst, frage: „Von wem kommen sie?“ Diese fortlaufende Untersuchung wird dich in deinem eigenen Selbst verankern, und du wirst keine weiteren Probleme haben. Wenn du weißt, dass die Schlange des Geistes nie existierte, wenn du weißt, dass das Seil der Wirklichkeit das Einzige ist, was existiert, dann werden dich keine Zweifel und keine Ängste mehr beunruhigen.
Geh tief in dieses Gefühl von „Ich“. Werde ihm so stark und so intensiv gewahr, dass keine anderen Gedanken die Kraft haben, aufzusteigen und dich abzulenken. Wenn du dieses Gefühl von „Ich“ lange genug und stark genug hältst, wird das falsche „Ich“ verschwinden—und zurück bleibt nur das ungebrochene Gewahrsein des wahren, immanenten „Ich“, des Bewusstseins selbst.
Der Geist ist nur eine Sammlung von Gedanken und der Denker, der sie denkt. Der Denker ist der „Ich“-Gedanke, der ursprüngliche Gedanke, der aus dem Selbst aufsteigt, bevor alle anderen Gedanken kommen; er identifiziert sich mit allen anderen Gedanken und sagt: „Ich bin dieses Bündel aus Körper.“ Wenn du alle Gedanken ausrottest—außer den Denker selbst—durch unaufhörliche Untersuchung oder indem du ihnen keine Aufmerksamkeit schenkst, sinkt der „Ich“-Gedanke ins Herz und ergibt sich; zurück bleibt nur Bewusstheit.