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Zitate uber das Verlangen von Jiddu Krishnamurti

  • Schon der Wunsch, sicher zu sein, der Wunsch nach Gewissheit, ist der Anfang der Fessel. Erst wenn der Geist nicht im Netz der Gewissheit gefangen ist und nicht nach Gewissheit sucht, befindet er sich im Zustand der Entdeckung.
  • Jemanden als Mittel für Befriedigung und Sicherheit zu benutzen, ist keine Liebe. Liebe ist niemals Sicherheit; Liebe ist ein Zustand, in dem es kein Verlangen gibt, sicher zu sein. Liebe ist ein Zustand der Verletzlichkeit.
  • Angst beginnt und endet mit dem Wunsch, sicher zu sein; innere und äußere Sicherheit – mit dem Verlangen, sich gewiss zu fühlen, Dauer zu haben. Die Kontinuität des Dauerhaften wird in alle Richtungen gesucht: in Tugend, in Beziehung, im Handeln, in der Erfahrung, im Wissen, in äußeren und inneren Dingen. Sicherheit zu finden und sicher zu sein – das ist das ewige Rufen. Genau diese drängende Forderung erzeugt Angst.
  • Der grundlegende Faktor der Selbsttäuschung ist dieser ständige Wunsch, in dieser Welt und auch in der Welt danach „etwas“ zu sein.