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Zitate uber das Verlangen von Alan Watts

  • Buddhas Lehre: Der Mensch leidet, weil er nach dem Verlangen greift, Dinge besitzen und für immer behalten zu wollen, die ihrem Wesen nach wesentlich vergänglich sind … Diese Frustration des Besitzverlangens ist die unmittelbare Ursache des Leidens.
  • Noch klarer gesagt: Der Wunsch nach Sicherheit und das Gefühl der Unsicherheit sind dasselbe. Den Atem anzuhalten heißt, den Atem zu verlieren. Eine Gesellschaft, die auf der Suche nach Sicherheit beruht, ist nichts anderes als ein Wettkampf im Atemanhalten – in dem jeder so gespannt ist wie eine Trommel und so violett wie eine Rote Bete.
  • Es ist so wichtig, diese Frage zu bedenken: Was wünsche ich mir?
  • Wir führen Krieg zwischen Bewusstsein und Natur – zwischen dem Wunsch nach Beständigkeit und der Tatsache des Fließens. Es ist unser Selbst gegen unser Selbst.
  • Der Materialismus der modernen Zivilisation ist paradoxerweise auf einem Hass auf das Materielle gegründet: auf einem zielgerichteten Verlangen, alle natürlichen Grenzen durch Technologie auszulöschen und ein abstraktes Raster über die Natur zu legen.