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Zitate uber Wut von Swami Vivekananda

  • Schlechte Gesellschaft ist stets zu meiden; denn sie führt zu Begierde und Zorn, zu Illusion, zum Vergessen des Ziels, zur Zerstörung des Willens (mangelnde Beharrlichkeit) und zur Zerstörung von allem. (Narada Bhakti Sutra)
  • Keuschheit, Unverletzlichkeit, Vergebung selbst für den größten Feind, Wahrheit, Vertrauen in den Herrn—das sind alles verschiedene Vrittis. Hab keine Angst, wenn du in all diesen Dingen nicht vollkommen bist; arbeite daran—sie werden kommen. Wer all die Anhaftung, all die Furcht und all den Zorn aufgegeben hat, dessen ganze Seele zum Herrn gegangen ist, wer Zuflucht beim Herrn genommen hat, dessen Herz gereinigt ist—und mit welchem Verlangen er auch zum Herrn kommt: Er wird es ihm gewähren. Darum verehre Ihn durch Wissen, Liebe oder Verzicht.
  • Christus sagte: „Widersteht dem Bösen nicht“, und wir verstehen das erst, wenn wir entdecken, dass es nicht nur moralisch ist, sondern tatsächlich die beste Lebensregel—denn Zorn ist Energieverlust für den Menschen, der ihn zeigt. Du solltest nicht zulassen, dass dein Geist in diese Gehirn-Kombinationen von Zorn und Hass gerät.
  • Ich bin weder Mensch noch Engel. Ich habe kein Geschlecht und keine Grenze. Ich bin das Wissen selbst. Ich bin Er. Ich habe weder Zorn noch Hass. Ich habe weder Schmerz noch Freude. Tod oder Geburt hatte ich nie. Denn ich bin absolutes Wissen und absolute Seligkeit. Ich bin Er, meine Seele, ich bin Er!
  • Wenn man an Gegenstände denkt, entsteht die Anhaftung an sie. Aus Anhaftung wächst die Sehnsucht, und aus Sehnsucht wächst der Zorn.
  • Sobald wir reagieren, werden wir zu Sklaven. Ein Mann macht mich verantwortlich, und ich reagiere sofort in Form von Zorn. Eine kleine Schwingung, die er erzeugt hat, machte mich zum Sklaven.
  • Wenn du zornig bist und dann glücklich, dann ist der Zorn im nächsten Augenblick vergangen. Aus diesem Zorn hast du den nächsten Zustand hergestellt. Diese Zustände sind immer austauschbar. Ewige Glückseligkeit und Elend sind ein Traum eines Kindes.
  • Gott ist das eine Ziel all unserer Leidenschaften und Gefühle. Wenn du zornig sein willst, dann sei zornig mit ihm. Tadelt deinen Geliebten, tadelt deinen Freund. Wen sonst kannst du sicher tadeln? Der sterbliche Mensch wird deinen Zorn nicht geduldig ertragen; es wird eine Reaktion geben. Wenn du zornig mit mir bist, bin ich sicher, dass ich schnell reagieren werde, denn ich kann deinen Zorn nicht geduldig ertragen. Sprich zum Geliebten: „Warum kommst du nicht zu mir; warum lässt du mich so allein?“ Wo gäbe es irgendeine Freude außer in ihm? Welche Freude könnte es geben in kleinen Erdbrocken?