Sri Nisargadatta Maharaj

Sri Nisargadatta Maharaj

Renommierter Advaita-Vedanta-Lehrer.

Ein prominenter Lehrer des Advaita Vedanta, bekannt für seine Lehren über Nondualität und Selbstverwirklichung. Sein Buch „Ich bin“ ist ein bedeutender Text im Studium des Advaita Vedanta.

Sri Nisargadatta Maharaj Zitate uber das Vergnügen

  • Liebe ist nicht selektiv, Verlangen ist selektiv. In der Liebe gibt es keine Fremden. Wenn der Mittelpunkt der Selbstsucht nicht mehr ist, hören alle Wünsche nach Lust und die Furcht vor Schmerz auf; man ist nicht mehr daran interessiert, glücklich zu sein. Jenseits des Glücks liegt reine Intensität—unerschöpfliche Energie, die Ekstase des Gebens aus einer beständigen Quelle.
  • Zwischen den Ufern von Lust und Schmerz fließt der Strom des Lebens. Wenn du viel Zeit auf dem einen oder dem anderen Ufer verbringst, verpasst du das Leben.
  • Die Natur ist weder angenehm noch schmerzhaft. Sie ist alles Intelligenz und Schönheit. Schmerz und Freude liegen im Geist.
  • Zwischen den Ufern von Schmerz und Lust fließt der Strom des Lebens. Erst wenn der Geist sich weigert, mit dem Leben zu fließen und an den Ufern festhängt, wird es zu einem Problem.
  • Um das Leiden zu verstehen, musst du über Schmerz und Genuss hinausgehen. Deine eigenen Wünsche und Ängste hindern dich daran, es zu verstehen – und dadurch auch daran, anderen zu helfen. In Wahrheit gibt es keine anderen. Und indem du dir selbst hilfst, hilfst du allen anderen. Wenn du es ernst meinst mit dem Leiden der Menschheit, musst du das einzige Mittel, das du zur Hilfe hast, vollkommen machen: dich selbst.
  • Wenn Schmerz als das angenommen wird, was er ist—als Lektion und Warnung, tief betrachtet und beachtet—dann bricht die Trennung zwischen Schmerz und Lust zusammen: beides wird zu bloßer Erfahrung—schmerzhaft, wenn man sich wehrt; freudig, wenn man es annimmt.
  • Alles, was du brauchst, ist bereits in dir—nur musst du dich deinem Selbst mit Ehrfurcht und Liebe nähern. Selbstverurteilung und Misstrauen gegen dich selbst sind schwere Irrtümer. Deine ständige Flucht vor Schmerz und die Suche nach Lust ist ein Zeichen der Liebe, die du für dich selbst empfindest. Und ich bitte dich nur um dies: Mach die Liebe zu dir selbst vollkommen. Verweigere dir nichts—klebe deine Unendlichkeit und Ewigkeit an dich und entdecke, dass du sie nicht brauchst; du bist darüber hinaus.
  • Wahre Glückseligkeit kann man nicht in Dingen finden, die sich verändern und vergehen. Genuss und Schmerz wechseln unaufhaltsam einander ab. Glückseligkeit kommt aus dem Selbst und kann nur im Selbst gefunden werden. Finde dein wahres Selbst – und alles andere wird mit ihm kommen.
  • Vergnügen bringt dich zum Schlafen, Schmerz weckt dich auf. Wenn du nicht leiden willst, geh nicht schlafen.