Wenn du deine Natur nicht siehst, solltest du nicht umhergehen und die Güte anderer kritisieren. Es bringt keinen Vorteil, sich selbst zu täuschen. Gut und schlecht sind klar unterschieden. Ursache und Wirkung sind deutlich. Doch Narren glauben nicht—und stürzen geradewegs in eine Hölle endloser Dunkelheit, ohne es einmal zu merken. Was sie am Glauben hindert, ist die Schwere ihres Karmas. Sie sind wie Blinde, die nicht glauben, dass es so etwas wie Licht gibt. Selbst wenn du es ihnen erklärst, glauben sie nicht—denn sie sind blind. Wie könnten sie Licht unterscheiden?
Doch die Verblendeten begreifen nicht, dass ihr eigener Geist der Buddha ist. Sie suchen weiter draußen.
Die Menschen dieser Welt sind getäuscht. Sie sehnen sich immer nach etwas—immer, mit einem Wort: sie suchen.
Doch Menschen von tiefstem Verstehen schauen nach innen—ohne sich ablenken zu lassen. Da ein klarer Geist der Buddha ist, erlangen sie das Verstehen eines Buddhas, ohne den Geist zu benutzen.
Menschen, die ihre eigene Natur nicht sehen und glauben, sie könnten die ganze Zeit Gedankenlosigkeit üben, sind Lügner und Narren.
Die Menschen dieser Welt sind getäuscht. Sie sehnen sich immer nach etwas—immer. Mit anderen Worten: Sie suchen. Doch die Weisen erwachen. Sie wählen Vernunft statt Gewohnheit. Sie richten ihren Geist auf das Erhabene und lassen ihren Körper sich mit den Jahreszeiten verändern.
… die Narren dieser Welt ziehen es vor, nach Weisen weit weg zu suchen. Sie glauben nicht, dass die Weisheit ihres eigenen Geistes der Weise ist … Die Sutras sagen: „Der Geist ist die Unterweisung.“ Aber Menschen ohne Verstehen glauben nicht an ihren eigenen Geist—und auch nicht daran, dass sie durch das Verstehen dieser Unterweisung zu einem Weisen werden können. Sie suchen lieber nach fernem Wissen und sehnen sich nach Dingen im Raum: nach Buddha-Bildern, nach Licht, nach Weihrauch und Farben. So fallen sie falscher Lehre zum Opfer und verlieren ihren Verstand an den Wahnsinn.