Dalai Lama Zitate uber die Religion
Religion, jede Religion—egal wie wundervoll—wird niemals universell sein. Nun ist Bildung universell; also müssen wir Wege und Mittel über das Bildungssystem finden—vom Kindergarten bis zur Universitätsebene—um Bewusstsein für diese guten Dinge, für Werte und innere Werte zu schaffen.
Jede Religion betont die menschliche Vervollkommnung, die Liebe, den Respekt vor anderen und das Teilen des Leids anderer. Auf diesen Linien hatten alle Religionen mehr oder weniger denselben Blickwinkel und dasselbe Ziel.
Der eigentliche Zweck der Religion ist, sich selbst zu beherrschen—nicht andere zu kritisieren.
Meine Religion ist Güte.
Liebe und Mitgefühl sind für mich die wahren Religionen. Doch um dies zu entwickeln, brauchen wir nicht an irgendeine Religion zu glauben.
Ohne Religion gibt es auch einen Weg—vielleicht diesen: durch Bildung, durch wissenschaftliche Erkenntnisse. Dann bekommst du Überzeugung. Nicht unbedingt, dass man wirklich andere liebt—aber aus eigenem Interesse zeigen sie Liebe, Mitgefühl für andere, so ähnlich.
Liebe und Mitgefühl zu entwickeln und Zorn und Bosheit zu verringern ist eine universelle Tätigkeit—und sie erfordert keinerlei Glauben an irgendeine Religion.
Die vielen Faktoren, die uns trennen, sind tatsächlich viel oberflächlicher als das, was wir miteinander teilen. Trotz all dessen, was uns unterscheidet—Rasse, Sprache, Religion, Geschlecht, Reichtum und so weiter—sind wir alle gleich in Bezug auf unsere grundlegende Menschlichkeit.
Auf Liebe, darauf, anderen nicht zu schaden, und darauf, alle Wesen zu achten. Selbst Tiere haben diese Elemente in ihren Verhaltensmustern. Wir sollten damit beginnen zu beobachten, wie Tiere handeln. Sie sind ehrlich und sie schätzen es, wenn wir ehrlich mit ihnen sind. Wenn du einem Tier etwas Schönes in einer Hand gibst und in der anderen eine Leine versteckst, wird das Geschöpf deine Absicht erkennen. Doch Tiere haben keine Religion, keine Verfassung. Die grundlegende Natur hat ihnen die Fähigkeit des Unterscheidens gegeben. Das gilt ebenso für Menschen.
Welche Religion habe ich? Ganz einfach: Güte.
In pluralistischen, demokratischen Gesellschaften gibt es die Freiheit, die Religion deiner Wahl anzunehmen. Das ist gut. So können neugierige Menschen wie du sich frei herumtreiben!
