Dalai Lama Zitate uber die Tiere
Ich sehe keinen Grund, warum Tiere geschlachtet werden sollten, um als menschliche Nahrung zu dienen, wenn es so viele Alternativen gibt. Schließlich kann der Mensch ohne Fleisch leben. Nur einige fleischfressende Tiere müssen von Fleisch leben. Tiere zu töten – zum Sport, zur Freude, für Abenteuer, für Häute und Pelze – ist ein Phänomen, das zugleich widerlich und bedrückend ist. Es gibt keine Rechtfertigung, sich solchen Akten der Brutalität hinzugeben... Leben ist einem stummen Geschöpf genauso teuer wie einem Menschen. Wie man Glück will und Schmerz fürchtet, wie man leben will und nicht sterben will – so ist es auch bei anderen Geschöpfen.
Als Menschen trägt jeder von uns die Verantwortung, sich um die Menschheit zu kümmern. Sich um andere zu sorgen bringt innere Kraft und tiefen Frieden. Als soziale Wesen brauchen Menschen Freundschaft—doch Freundschaft entsteht nicht aus Reichtum und Macht, sondern aus Mitgefühl und Sorge für andere.
Menschen sind nicht von Natur aus egoistisch—und gerade das trennt uns von anderen. Im Grunde sind wir soziale Tiere, die auf andere angewiesen sind, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Wir erreichen Glück, Wohlstand und Fortschritt durch soziale Wechselwirkung. Darum trägt eine freundliche und hilfreiche Haltung zum Glück von uns selbst und von anderen bei.
Auf Liebe, darauf, anderen nicht zu schaden, und darauf, alle Wesen zu achten. Selbst Tiere haben diese Elemente in ihren Verhaltensmustern. Wir sollten damit beginnen zu beobachten, wie Tiere handeln. Sie sind ehrlich und sie schätzen es, wenn wir ehrlich mit ihnen sind. Wenn du einem Tier etwas Schönes in einer Hand gibst und in der anderen eine Leine versteckst, wird das Geschöpf deine Absicht erkennen. Doch Tiere haben keine Religion, keine Verfassung. Die grundlegende Natur hat ihnen die Fähigkeit des Unterscheidens gegeben. Das gilt ebenso für Menschen.
