Swami Kripalvananda Zitate uber Gott
Die fünf Yamas sind: Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Nicht-Stehlen, Brahmacharya und Nicht-Anhaftung. Die fünf Niyamas sind: Reinheit, Zufriedenheit, das Studium des Selbst, Tapas (Entsagung) und die Hingabe an Gott. Die Yamas und Niyamas sind die ersten beiden Bestandteile der acht integralen Bestandteile des Yoga: Yamas, Niyamas, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Yoga-Sadhana kann nur innerhalb der schützenden Festung der Yamas und Niyamas ausgeführt werden. Ohne diese Grundlage ist der Sucher dazu verurteilt, endlose Störungen zu erleiden.
Du kannst den Körper baden, doch der Geist ist ebenfalls unrein. Mit welchem Wasser könntest du den Geist baden? Das Chanten des Namens Gottes ist das Wasser, das du zur Reinigung des Geistes verwenden sollst.
Tempel sind nicht die Irrenhäuser derer, die glauben, ein Steinbild sei Gott. Tempel sind Schulen der Menschlichkeit, Wohnstätten des Friedens, Länder des Ausgleichs und der Läuterung, Zentren der Hoffnung und Zentren der Inspiration und der Sammlung.
Die menschlichen Bemühungen sind vier Arten, denn es gibt vier Ziele oder Absichten des Lebens: Artha (Wohlstand), Kama (Begehren), Dharma (Religion) und Moksha (Befreiung). Die ersten beiden ziehen einen zu weltlichen Dingen hin, während die letzten beiden zu Gott führen. Die ersten beiden enden in Niedergang und Unwissenheit; die letzten beiden führen zu Erhebung und Wissen.
Wenn eine Wagenladung von Problemen zu mir kommt, werde ich sie als Gnade Gottes betrachten.
Auf dem yogischen Pfad treten verschiedene Erfahrungen auf, die den Glauben des Sadhaka stärken, ebenso Mut, Wissen, Begeisterung, Hingabe an seinen Guru, Hingabe an Yoga—und schließlich Hingabe an Gott. Zunächst gewinnt der Sadhaka ein Verständnis für die unteren Chakren; später für die mittleren; und schließlich entfaltet sich das Verständnis für die höheren Chakren. Darüber hinaus ist das Verständnis verschiedener Asanas (Haltungen), Mudras (Gesten), Pranayama (Atemkontrolle), Pratyahara (Rückzug von Sinnesobjekten) und Jyoti Darshana (Vision des göttlichen Lichts) durch Erfahrung zugänglich. So entfaltet die Praxis des Yoga selbst das Wissen über fortgeschrittenere Zustände des Yoga.
