Wenn du die Welt heilen willst, verbreite keine Angst—verbreite Liebe.
Es gibt Kriege, Armut und so weiter – und das beruht auf Furcht. Du kannst das heilen, indem du in deinem Sein nicht furchtsam bist.
Früher hatte ich Angst vor Dingen wie Schlaganfällen, aber ich habe nun entdeckt: Die Angst vor dem Schlaganfall ist schlimmer als der Schlaganfall selbst.
Mitgefühl und Mitleid sind sehr verschieden. Während Mitgefühl die Sehnsucht des Herzens widerspiegelt, sich zu vereinen und einen Teil des Leidens zu übernehmen, ist Mitleid eine gelenkte Gedankenfolge, die Trennung absichern soll. Mitgefühl ist die spontane Antwort der Liebe; Mitleid ist der unwillkürliche Reflex der Furcht.
Du hast Angst – dann wirst du die Angst immer weiter erschaffen. Wenn du sie verändern willst, verändere dich von deiner Seele her.
Unsere Begegnungen miteinander spiegeln einen Tanz zwischen Liebe und Furcht wider.
Der Eifer unserer Kultur für Langlebigkeit zeigt unsere unglaubliche gemeinsame Angst vor dem Tod.
Wie wir den Tod betrachten, ist entscheidend dafür, wie wir das Leben erfahren. Wenn sich deine Furcht vor dem Tod verändert, verändert sich die Art, wie du dein Leben lebst.
Die verwirrende Frage ist: Wie bringst du dich in eine Lage, in der du „das, was ist“, zulassen kannst? Der Feind stellt sich als Schöpfung des Geistes heraus. Denn wenn du ganz im Augenblick bist und tust, was du tust, gibt es keine Angst. Die Angst entsteht, wenn du zurücktrittst, um darüber nachzudenken. Die Angst liegt nicht in den Handlungen. Die Angst liegt im Gedanken über die Handlungen.
Beobachte, wie dein Geist urteilt. Urteilen entsteht zum Teil aus deiner eigenen Furcht. Du beurteilst andere, weil du dich in deinem eigenen Sein nicht wohl fühlst. Durch das Urteilen erfährst du, wo du im Verhältnis zu anderen stehst. Der urteilende Geist ist sehr trennend. Er trennt. Trennung schließt dein Herz. Wenn du dein Herz jemandem verschließt, setzt du dein eigenes Leid und das Leid des anderen fort. Vom Urteil wegzukommen bedeutet, zu lernen, deine Lage und ihre Lage mit offenem Herzen zu würdigen – statt zu urteilen. Dann kannst du dich selbst und andere einfach sein lassen, ohne Trennung.
Die Angst vor dem Tod kommt nur durch die Brüchigkeit des Ego.
Das Universum besteht aus Erfahrungen, die dazu bestimmt sind, deine Anhaftung – dein Festhalten – an Lust, an Schmerz, an Angst und an all das zu verbrennen. Und solange es irgendwo eine Stelle gibt, an der du verwundbar bist, wird das Universum einen Weg finden, dich damit zu konfrontieren.
Ich habe keine Angst- und Dringlichkeitsgefühle in mir angesichts des Zustands der Weltangelegenheiten und des Zusammenbruchs von allem.
Verlängere nicht die Vergangenheit. Lade nicht die Zukunft ein. Verändere nicht deine angeborene Wachheit. Fürchte dich nicht vor dem Schein. Es gibt nichts weiter als das.