Lass die Welt dich faul nennen, weil du nicht herumrennst wie ein erschrockener Geist. Sei einfach innen still. Kümmere dich nicht darum zu wissen, wie die Dinge sein sollten—und beginne einfach zu beobachten, ohne Vorurteile, Projektionen oder Wünsche. Beobachte, wie das Leben von selbst fließt. Hier ist nichts Chaos—sondern Harmonie. Du bist bereits in diesem Fluss.
Wenn man die Wahrheit entdeckt, wächst die natürliche Liebe, die man zu sich selbst hat, so weit, bis sie die ganze Welt umfasst. Diese Liebe vertreibt das Ego.
Die Veränderung der Welt ist nicht deine Aufgabe. Sich selbst zu verändern ist nicht deine Pflicht. Zu deiner wahren Natur aufzuwachen ist deine Gelegenheit.
Lass den Geist kommen, wie er will – nur du gehst nicht mit ihm. Der größte Verkäufer der Welt kann dich nicht überzeugen, wenn du nicht kaufst.
Die Welt kann dich nicht festhalten, denn die Welt ist nicht empfindungsfähig. Die Welt hat keinen Geist und hat keine Wünsche; sie ist nur die Vergegenständlichung deines Geistes. Es ist das Spiel deines eigenen Geistes, das sich einbildet, ein Objekt—nenn es den Geist oder wie auch immer—könne dich festhalten. Es ist die Vorstellung, die du von dir hast, die ihre eigenen ängstlichen Projektionen festhält. Lass all das los und bleibe als das reine, freudige Selbst.
Wie du deine Hände wäschst, bevor du isst, so kläre deinen Geist, bevor du dich in die Welt begibst.
Bewusstsein ist der größte Filmproduzent der ganzen Welt.
Die Welt ist voller Buddhas—doch sie schlafen.
Wenn du in dieser Welt Zustimmung von anderen suchst, wirst du das Glück nicht kennen.
Ich bin kein Redner und kein Prediger. Ich habe keine Mission, die Welt zu verändern. Ich habe keine eigenen Worte und keine Lehre, die ich irgendjemandem geben könnte. Ich spiegele nur das, was ich gesehen und gehört habe—das meiste ist sehr gewöhnlich, sehr alltäglich. Ich habe keine Faszination für neue Ideen und Aktivität. Die ganze Begeisterung für weltliche Unternehmungen und Anstrengungen ist fast verschwunden. Für mich sind Gedanken, Worte und Taten—die Tätigkeiten des Lebens—nur die Werkzeuge, um den „Prasad“ des Seins auszuteilen.
Wenn man ohne Ego ist, wird man sofort frei von allen persönlichen Urteilen und sieht Leben und Welt mit göttlichen Augen und einem göttlichen Geist. Nichts ist ihnen beleidigend, und sie bleiben stets in vollkommener Gelassenheit und Frieden.
Erinnere die Welt nicht daran, dass sie krank und voller Unruhe ist. Erinnere sie daran, dass sie schön und frei ist.
Dein Herz ist das Licht dieser Welt. Bedecke es nicht mit deinem Geist.