Die Welt ist nicht unbeständig, wenn man in ihr lebt, nachdem man Gott erkannt hat.
Du sprichst davon, der Welt Gutes zu tun. Ist die Welt so eine kleine Sache? Und wer bist du, bitte, um der Welt Gutes zu tun? Zuerst: Verwirkliche Gott. Sieh Ihn durch spirituelle Disziplin. Wenn Er dir Kraft verleiht, kannst du anderen Gutes tun – sonst nicht.
Was Brahman ist, kann nicht beschrieben werden. Alle Dinge in der Welt—die Veden, die Puranas, die Tantras, die sechs Systeme der Philosophie—sind befleckt, wie Nahrung, die die Zunge berührt hat, denn sie wurden von der Zunge gelesen oder ausgesprochen. Nur eines ist auf diese Weise nicht befleckt: Brahman. Niemand hat je sagen können, was Brahman ist.
Es ist sehr angenehm, einen juckenden Bandwurm zu kratzen, doch das Gefühl danach ist sehr schmerzhaft und unerträglich. Ebenso sind die Freuden dieser Welt am Anfang sehr verlockend, aber ihre Folgen sind schrecklich zu bedenken und schwer zu ertragen.
Ohne Anhaftung zu arbeiten heißt, ohne die Erwartung von Lohn oder ohne die Furcht vor irgendeiner Strafe in dieser oder der nächsten Welt zu arbeiten. So verrichtete Arbeit ist ein Mittel zum Ziel, und Gott ist das Ziel.
Gott hat mir offenbart, dass nur der Paramatman – den die Veden als die reine Seele beschreiben – so unveränderlich ist wie der Berg Sumeru: losgelöst, jenseits von Schmerz und Freude. In dieser Welt seiner Maya herrscht viel Verwirrung. Man kann keineswegs sagen: „Dieses wird nach jenem kommen“ oder „Dieses wird jenes hervorbringen“.
Wenn der Kopf einer Ziege vom Körper getrennt wird, ringt der Rumpf noch eine Zeit lang, und zeigt dabei weiterhin Lebenszeichen. Ebenso: Obwohl Ahamkara (Egoismus) im vollkommenen Menschen getötet ist, bleibt doch genug von seiner Lebenskraft übrig, damit er die Funktionen des physischen Lebens weiter ausführt; aber es reicht nicht aus, ihn erneut in die Welt zu binden.
Wenn du verrückt sein musst, dann nicht für die Dinge der Welt. Sei verrückt in der Liebe zu Gott.
Lebe in der Welt wie ein Wasservogel. Das Wasser haftet am Vogel, doch der Vogel schüttelt es ab. Lebe in der Welt wie ein Schlammfisch. Der Fisch lebt im Schlamm, aber seine Haut ist stets hell und glänzend.
Die Sonne kann der ganzen Welt Wärme und Licht geben, doch sie kann es nicht, wenn Wolken ihre Strahlen abschirmen. Ebenso kann Gott nicht auf das Herz scheinen, solange das Ego es verhüllt.
Die Welt ist in der Tat eine Mischung aus Wahrheit und Schein. Wirf den Schein weg und nimm die Wahrheit.
Die Welt ist unbeständig. [Alles verändert sich. Wenn du das erkennst, siehst du das Ende jeder Schwierigkeit – und damit Hoffnung. ]
Kleine Kinder spielen im Nebenraum mit Puppen, wie sie wollen, ohne jede Sorge, ohne Furcht und ohne Zügelung; doch sobald ihre Mutter hereinkommt, werfen sie die Puppen beiseite und laufen zu ihr, weinend: „Mama, Mama.“ Auch du spielst jetzt in dieser materiellen Welt, verstrickt in die Puppen von Reichtum, Ehre, Ruhm usw. Wenn du jedoch deine Göttliche Mutter einmal siehst, wirst du danach keine Freude mehr an all diesen Dingen finden. Wirf sie alle weg, und du wirst zu ihr laufen.
Gott hat die Welt gleichsam im Spiel erschaffen.
Wenn es in anderen Religionen Fehler gibt, ist das nicht unser Geschäft. Gott, dem die Welt gehört, kümmert sich darum.
Vor allem, was man im Leben der Welt fürchten sollte, ist nicht nur die Lust. Da ist auch der Zorn. Zorn entsteht, wenn Hindernisse dem Verlangen in den Weg gelegt werden.
Die Welt ist vergänglich. Man soll den Tod beständig im Gedächtnis behalten.
Ein Boot kann im Wasser bleiben, aber das Wasser soll nicht im Boot bleiben. Ein spiritueller Sucher kann in der Welt leben—doch die Welt soll nicht in ihm leben.
Der sagenhafte Moschushirsch sucht die ganze Welt nach der Quelle des Duftes ab, der doch von ihm selbst ausgeht.
Diese Menschen sind wie… ein Frosch, der in einem Brunnen lebt und die Außenwelt nie gesehen hat. Er kennt nur seinen Brunnen, also wird er nicht glauben, dass es so etwas wie die Welt gibt. Ebenso reden Menschen so viel über die Welt, weil sie die Freude Gottes nicht gekannt haben.
Warum lässt Gott das Böse in der Welt zu? Um die Handlung zu verdichten.