Bodhidharma

Bodhidharma

Gründer des Zen-Buddhismus in China.

Ein buddhistischer Mönch, dem die Übermittlung des Chan-Buddhismus nach China zugeschrieben wird, aus dem sich später Zen entwickelte.

Bodhidharma Zitate uber das Bewusstsein

  • Doch wenn du den Pfad zuerst betrittst, wird deine Achtsamkeit nicht gefestigt sein. Du wirst wahrscheinlich allerlei seltsame, traumähnliche Szenen sehen. Doch zweifle nicht daran, dass all diese Szenen aus deinem eigenen Geist kommen und von nirgendwo sonst.
  • Wenn du deine Natur siehst, brauchst du keine Sutras zu lesen und keine Buddhas zu beschwören. Gelehrsamkeit und Wissen sind nicht nur nutzlos—sie trüben auch deine Achtsamkeit. Lehren sind nur dazu da, auf den Geist hinzuweisen. Wenn du deinen Geist siehst, warum dann noch auf Lehren achten?
  • Doch dieser Geist ist nicht irgendwo außerhalb des materiellen Körpers der vier Elemente. Ohne diesen Geist können wir uns nicht bewegen. Der Körper hat kein Bewusstsein. Wie eine Pflanze oder ein Stein hat der Körper keine Natur. Also: Wie bewegt er sich? Es ist der Geist, der sich bewegt.
  • Nicht an irgendetwas zu denken, ist Zen. Wenn du das einmal weißt, ist Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen—alles, was du tust—Zen. Zu wissen, dass der Geist leer ist, heißt: den Buddha sehen… Den Geist auf die Wirklichkeit anwenden, ist Verblendung. Den Geist nicht benutzen, um nach Wirklichkeit zu suchen, ist Gewahrsein. Sich von Worten zu befreien, ist Befreiung.
  • Das Bewusstsein der Sterblichen bleibt hinter dem zurück, was es sein könnte. Solange sie an Erscheinungen gebunden sind, merken sie nicht, dass ihr Geist leer ist. Und indem sie fälschlich an der Erscheinung der Dinge festhalten, verlieren sie den Weg.
  • Verblendung bedeutet Sterblichkeit. Und Gewahrsein bedeutet Buddhaschaft.
  • Um vom Sterblichen zum Buddha zu gelangen, musst du Karma beenden, deine Achtsamkeit nähren und annehmen, was das Leben bringt.
  • Ein Buddha ist jemand, der Freiheit findet in gutem und in schlechtem Geschick. So groß ist seine Kraft, dass Karma ihn nicht festhalten kann. Ganz gleich, welche Art von Karma: Ein Buddha verwandelt es. Himmel und Hölle bedeuten ihm nichts. Doch das Bewusstsein eines Sterblichen ist im Vergleich zu dem eines Buddha schwach – denn der Buddha dringt in alles ein, von innen und von außen.