Bodhidharma

Bodhidharma

Gründer des Zen-Buddhismus in China.

Ein buddhistischer Mönch, dem die Übermittlung des Chan-Buddhismus nach China zugeschrieben wird, aus dem sich später Zen entwickelte.

Bodhidharma Zitate uber die Welt

  • Die Menschen dieser Welt sind getäuscht. Sie sehnen sich immer nach etwas—immer, mit einem Wort: sie suchen.
  • Wenn du deinen Geist benutzt, um die Wirklichkeit zu studieren, wirst du weder deinen Geist noch die Wirklichkeit verstehen. Wenn du die Wirklichkeit studierst, ohne den Geist zu benutzen, wirst du beides verstehen… Geist und Welt sind Gegensätze, und das Sehen entsteht dort, wo sie sich begegnen. Wenn dein Geist sich innen nicht regt, entsteht die Welt außen nicht. Wenn Welt und Geist beide durchsichtig sind, ist das wahres Sehen. Und solches Verstehen ist wahres Verstehen.
  • Wenn wir getäuscht sind, gibt es eine Welt, aus der wir entkommen wollen. Wenn wir erwacht sind, gibt es nichts, wovor man entkommen müsste.
  • Die Menschen dieser Welt sind getäuscht. Sie sehnen sich immer nach etwas—immer. Mit anderen Worten: Sie suchen. Doch die Weisen erwachen. Sie wählen Vernunft statt Gewohnheit. Sie richten ihren Geist auf das Erhabene und lassen ihren Körper sich mit den Jahreszeiten verändern.
  • … die Narren dieser Welt ziehen es vor, nach Weisen weit weg zu suchen. Sie glauben nicht, dass die Weisheit ihres eigenen Geistes der Weise ist … Die Sutras sagen: „Der Geist ist die Unterweisung.“ Aber Menschen ohne Verstehen glauben nicht an ihren eigenen Geist—und auch nicht daran, dass sie durch das Verstehen dieser Unterweisung zu einem Weisen werden können. Sie suchen lieber nach fernem Wissen und sehnen sich nach Dingen im Raum: nach Buddha-Bildern, nach Licht, nach Weihrauch und Farben. So fallen sie falscher Lehre zum Opfer und verlieren ihren Verstand an den Wahnsinn.