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Zitate uber Atman

  • Allein Brahman ist wirklich; die Welt ist die Erscheinung [von Brahman]. Und letztlich gibt es keinen Unterschied zwischen Brahman und Atman, dem individuellen Selbst.
  • Der Körper ist die äußere Hülle, und der Geist ist die innere Hülle des Atman—des wahren Wahrnehmers, des wahren Genießers, des Wesens, das im Körper ist und den Körper durch das innere Organ, den Geist, in Bewegung setzt.
  • Erfrage: „Wer bin ich?“ und du wirst die Antwort finden. Schau einen Baum an: Aus einem Samen entsteht ein gewaltiger Baum; daraus kommen zahlreiche Samen, jeder einzelne wächst wiederum zu einem Baum. Keine zwei Früchte sind gleich. Und doch pulsiert in jedem Teil des Baumes ein und dasselbe Leben. So ist es überall dasselbe Atman.
  • Wer sich nicht von bösem Handeln abgewandt hat, dessen Sinne ungebändigt sind, wer nicht in Ruhe ist, dessen Geist nicht zur Ruhe gekommen ist—der kann dieses Atman selbst durch Wissen niemals erlangen.
  • Alle Wesen existieren zunächst in einem unsichtbaren Zustand und treten dann in die Sichtbarkeit. Veränderung geschieht nur an der Oberfläche, denn die aus sich selbst leuchtende Herrlichkeit bleibt unverändert; die Wandlung der Gestalt berührt nicht die sich selbst bestehende Wirklichkeit. Atman, Seele oder das Selbst wohnt in allem Vergänglichen, und doch bleibt es unvergänglich.
  • Wir sollten lernen, alle gleich zu lieben, denn im Wesen sind wir alle eins—ein Atman, eine Seele.
  • Wer Vairagya besitzt, versteht durch Atman nicht das individuelle Ego, sondern den allgegenwärtigen Herrn—der als Selbst und innerer Lenker in allen wohnt. Er ist für alle erkennbar als die Gesamtheit.
  • Alles, wonach du suchst, ist bereits in dir. Im Hinduismus heißt es Atman, im Buddhismus das reine Buddha-Gemüt. Christus sagte: „Das Himmelreich ist in euch.“ Die Quäker nennen es die „still kleine Stimme inwendig“. Das ist der Raum vollkommener Wahrnehmung, der im Einklang mit dem ganzen Universum steht—und so ist er selbst Weisheit.
  • Wenn er es (Atman) hier nicht erkennt, erwartet ihn ein großes Verderben.
  • Binde den umherirrenden Geist in dich ein und verankere ihn im Herrn. Dann wird die Meditation tief und intensiv. Öffne nicht die Augen. Bewege dich nicht vom Sitz. Schmelze dich in Ihn hinein. Tauche in die tiefen Winkel deines Herzens. Versinke im strahlenden Atman. Trinke den Nektar der Unsterblichkeit. Jetzt genieße die Stille. Sohn des Nektars! Jubel! Frieden! Stille! Ruhm!
  • Wer im Bereich des Atman wohnt, gehört nicht zu einer bestimmten Familie, Gesellschaft oder Nation. Vielmehr ist er Teil der gesamten Menschheit. Er liebt das Wohlergehen aller, so sehr wie er seinen eigenen Atman liebt.
  • Jenseits der Sinne sind die Gegenstände; jenseits der Gegenstände ist der Geist; jenseits des Geistes ist der Verstand; jenseits des Verstandes ist das große Atman.
  • Wenn man das Atman erkannt hat … ist man befreit aus dem Rachen des Todes.
  • Dies ist das Geheimnis des spirituellen Lebens: zu denken, ich sei der Atman und nicht der Körper; und dass das ganze Universum mit all seinen Beziehungen – mit allem Guten und allem Bösen – nur wie eine Reihe von Gemälden ist … Szenen auf einer Leinwand … deren Zeuge ich bin.
  • Atman wird nicht geboren, und es stirbt nicht. Es wird nicht getötet, und es ist nicht der Mörder. Es ist nicht gebunden, und es verursacht keine Knechtschaft. Es ist weder befreit noch der Geber der Befreiung. In Wahrheit ist der Jiva das Höchste Selbst; alles andere ist unwirklich.
  • Der Kenner des Atman übersteigt die Trauer.
  • Wer außer dem Atman ist fähig, die Fesseln der Unwissenheit, der Leidenschaft und des eigennützigen Handelns zu lösen?
  • Wenn es keine Kraft in Körper und Geist gibt, kann das Atman nicht verwirklicht werden. Zuerst musst du den Körper durch gute, nährende Nahrung aufbauen—erst dann wird der Geist stark.
  • Verkündige die Herrlichkeit des Atman mit dem Brüllen eines Löwen, und schenke allen Wesen Furchtlosigkeit, indem du sagst: „Erhebe dich, erwache und höre nicht auf, bis das Ziel erreicht ist“!
  • Vedanta spricht von dir. Von deiner eigenen Wirklichkeit. Atman bedeutet das Selbst selbst. Wer bin ich? Was bin ich? Genau hier, genau jetzt. Keine Reise im Raum. Keine Reise in der Zeit. Keine Reise von einer Wirklichkeit zur anderen … Vedanta ist nicht einmal eine Reise von einem Gegenstand zum anderen.
  • Er wurde gekreuzigt, damit sein Geist sich in der ganzen Welt ausbreiten konnte. Er opferte seinen Körper für die Dharma. Er ist nie gestorben, er ist nie gestorben. Er ist Atman (die Seele), lebend in den Herzen aller.
  • Aus advaitischer Sicht gibt es Freiheit—nicht freien Willen… Advaita sagt: Es gibt Freiheit. Du als Atman bist frei; aber als ein begrenztes, individuelles Wesen hast du keinen freien Willen.
  • Jiva (die individuelle Seele) ist der bewusste Lenker dieses Körpers. In ihm kommen die fünf Lebensprinzipien zur Einheit. Und doch ist genau dieser Jiva der Atman—denn alles ist Atman.
  • In der Tiefe der Seele ist der Atman, der Überseele. Und diese Überseele ist in Wahrheit Liebe und Mitgefühl, Frieden, Freude und Weisheit.