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Zitate uber den Moment von Shunryu Suzuki

  • Es soll keine besondere Lehre geben. Lehre ist in jedem Augenblick.
  • Zen ist keine ausgefallene, besondere Kunst des Lebens. Unsere Lehre ist einfach: zu leben—immer in der Wirklichkeit, im exakten Sinn. Unser Weg ist, unseren Einsatz Moment für Moment zu leisten.
  • Behandle jeden Augenblick, als wäre er der letzte. Er ist keine Vorbereitung für etwas anderes.
  • Wenn du vollständig in jedem Augenblick lebst, ohne etwas zu erwarten, hast du keine Ahnung von Zeit.
  • Der Zweck, Buddhismus zu studieren, ist nicht, Buddhismus zu studieren, sondern sich selbst zu studieren. Deshalb gibt es die Lehre. Aber die Lehre ist nicht wir selbst. Sie ist eine Erklärung von uns selbst. Die Lehre zu studieren heißt, euch selbst zu erkennen. Deshalb hängen wir niemals an der Lehre oder am Lehrer. Sobald du einen Lehrer triffst, solltest du den Lehrer verlassen, und du solltest unabhängig sein. Du willst einen Lehrer, damit du unabhängig wirst. Darum studierst du dich selbst. Du hast den Lehrer für dich – nicht für den Lehrer.
  • Augenblick für Augenblick widme dich ganz dem Hören auf deine innere Stimme.
  • Das Verbeugen ist eine sehr ernste Praxis. Du solltest bereit sein, dich zu verbeugen – sogar in deinem letzten Augenblick. Auch wenn es unmöglich ist, unsere selbstbezogenen Begierden loszuwerden, müssen wir es tun. Unsere wahre Natur will es von uns.
  • Versuche für eine Zeit lang jeden Tag so zu sitzen: ohne dich zu bewegen, ohne etwas zu erwarten—als wärst du in deinem letzten Augenblick. Augenblick für Augenblick spürst du deinen letzten Moment. In jedem Einatmen und jedem Ausatmen gibt es unzählige Augenblicke. Deine Absicht ist, in jedem Augenblick zu leben.
  • Wenn du alles annimmst, ist alles jenseits von Dimensionen. Die Erde ist nicht groß, und auch ein Körnchen Sand ist nicht klein. Im Bereich der Großen Aktivität ist es dasselbe, einen Körnchen Sand aufzuheben, wie das ganze Universum aufzunehmen. Einen fühlenden Wesen zu retten heißt, alle fühlenden Wesen zu retten. Deine Bemühung in diesem Augenblick, eine Person zu retten, ist dasselbe wie das ewige Verdienst Buddhas.
  • Beweg dich nicht. Stirb immer wieder. Plane nichts voraus. Jetzt kann dich nichts mehr retten, denn du hast nur diesen Augenblick. Selbst Erleuchtung wird dir jetzt nicht helfen, weil es keine anderen Augenblicke gibt. Ohne Zukunft sei dir selbst treu und bring dich ganz zum Ausdruck. Beweg dich nicht.
  • Wenn du sagst: „Warte einen Moment“, bist du durch dein Karma gebunden; wenn du sagst: „Ja, ich werde“, bist du frei.
  • Solange wir eine bestimmte Vorstellung von der Zukunft haben oder auf sie hoffen, können wir uns nicht wirklich ernsthaft dem gegenwärtigen Augenblick widmen.
  • Es gibt keine Verbindung zwischen „ich selbst von gestern“ und „ich selbst in diesem Augenblick“.
  • Wir verachten nicht die Idee der Erleuchtung, aber das Wichtigste ist dieser Augenblick – nicht irgendein Tag in der Zukunft. Wir müssen unsere Anstrengung in diesem Augenblick machen. Das ist das Wichtigste für unsere Praxis.
  • Augenblick für Augenblick kommt alles aus der Nichtigkeit hervor. Das ist die wahre Freude des Lebens.
  • Wenn wir nichts erwarten, können wir wir selbst sein. Das ist unser Weg: in jedem Augenblick der Zeit ganz zu leben.