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Zitate uber den Körper von Shunryu Suzuki

  • Wenn wir unseren Körper und Geist in Ordnung haben, wird alles andere an seinem richtigen Ort und auf die richtige Weise existieren. Doch gewöhnlich versuchen wir—ohne es zu merken—etwas anderes zu verändern als uns selbst; wir wollen Dinge außerhalb von uns ordnen. Aber es ist unmöglich, Dinge zu organisieren, wenn du selbst nicht geordnet bist. Wenn du Dinge auf die rechte Weise und zur rechten Zeit tust, wird sich alles andere ordnen.
  • Den Geist zu stoppen bedeutet nicht, die Tätigkeiten des Geistes zu stoppen. Es bedeutet: Dein Geist durchdringt deinen ganzen Körper.
  • Wenn du denkst, dein Körper und dein Geist seien zwei, dann ist das falsch; wenn du denkst, sie seien eins, dann ist auch das falsch. Körper und Geist sind beides: zwei und eins.
  • Damit keine Spuren bleiben: Wenn du etwas tust, dann tue es mit dem ganzen Körper und dem ganzen Geist; konzentriere dich auf das, was du tust. Tue es vollständig – wie ein gutes Feuer, das hell brennt. Sei kein rauchendes Feuer. Brenne dich ganz ab. Wenn du dich nicht ganz abrennst, bleibt eine Spur von dir in dem, was du tust. Nach dem, was du tust, soll nichts von dir übrig bleiben. Doch das bedeutet nicht, dass du alles darüber vergisst.
  • Wenn du versuchst, etwas zu erlangen, beginnt dein Geist, irgendwo anders umherzuschweifen. Wenn du nichts erlangen willst, hast du deinen Körper und deinen Geist genau hier. Im Buddhismus ist es eine ketzerische Sicht, zu erwarten, dass etwas außerhalb dieser Welt ist. Wir suchen nichts außerhalb von uns.
  • Wenn du in der vollständigen Lotushaltung sitzt, liegt dein linker Fuß auf deinem rechten Oberschenkel und dein rechter Fuß auf deinem linken Oberschenkel. Wenn wir die Beine so kreuzen, werden sie eins: Obwohl wir ein rechtes und ein linkes Bein haben. Die Haltung drückt die Einheit der Dualität aus: nicht zwei und nicht eins. Das ist die wichtigste Unterweisung: nicht zwei und nicht eins. Unser Körper und unser Geist sind nicht zwei und nicht eins. Wenn du denkst, Körper und Geist seien zwei, dann ist das falsch; wenn du denkst, sie seien eins, ist auch das falsch. Unser Körper und unser Geist sind beides: zwei und eins.
  • Im Zazen-Sitz vermögen Geist und Körper große Kraft, Dinge so anzunehmen, wie sie sind—ob sie angenehm oder unangenehm sind.