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Zitate uber den Tod von Epikur

  • Wo ich bin, ist der Tod nicht; wo der Tod ist, bin ich nicht.
  • Warum fürchtest du den Tod? Wo du bist, ist der Tod nicht. Wo der Tod ist, bist du nicht. Was ist es, wovor du dich fürchtest?
  • Die Menschen sind so gedankenlos, ja so verrückt, dass manche aus Angst vor dem Tod sich selbst dazu zwingen, zu sterben.
  • Der Tod ist für uns nichts. Denn wenn wir sind, ist der Tod nicht gekommen; und wenn der Tod gekommen ist, sind wir nicht.
  • Wenn der Tod dir keine Schmerzen bereitet, wenn du tot bist, dann ist es töricht, zuzulassen, dass die Angst davor dir jetzt Schmerzen macht.
  • Der Tod ist für uns nichts: Denn das, was sich auflöst, hat kein Empfinden; und was kein Empfinden hat, ist für uns nichts.
  • Der Tod – das schlimmste der Übel – ist deshalb für uns ohne Belang. Denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da; und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.
  • Alles, was in Gegenwart keine Unannehmlichkeit verursacht, verursacht nur grundlosen Schmerz in der Erwartung. Darum ist der Tod—das schrecklichste aller Übel—nichts für uns: Denn wenn wir sind, ist der Tod nicht da; und wenn der Tod da ist, sind wir nicht. Er ist also weder für die Lebenden noch für die Toten etwas—denn für die Lebenden ist er nicht, und die Toten existieren nicht mehr.
  • Für den Menschen, der erkennt, dass im Tod nichts Schreckliches ist, gibt es im Leben nichts Schreckliches.
  • Wovor die Menschen sich fürchten, ist nicht, dass der Tod Vernichtung ist, sondern dass er es nicht ist.
  • Der Weise weist weder das Leben zurück noch fürchtet er den Tod… so wie er nicht unbedingt die größte Menge an Nahrung wählt, sondern vielmehr die angenehmste Nahrung, so bevorzugt er nicht die längste Zeit, sondern die angenehmste.
  • Fürchte Gott nicht. Sorge dich nicht um den Tod. Was gut ist, ist leicht zu bekommen; und was schrecklich ist, ist leicht zu ertragen.
  • Der Tod ist für die Lebenden bedeutungslos, weil sie leben; und für die Toten bedeutungslos… weil sie tot sind.
  • Vor den Göttern gibt es nichts zu fürchten; im Tod gibt es nichts zu empfinden. Gutes kann erreicht werden, Böses kann ertragen werden.
  • So ist also der Tod, das furchtbarste aller Übel, nichts für uns: Solange wir existieren, ist der Tod nicht bei uns; aber wenn der Tod kommt, dann existieren wir nicht mehr. Dann betrifft er weder die Lebenden noch die Toten—denn für die einen ist er nicht, und die anderen sind nicht mehr.
  • Der Tod ist für uns nichts: Denn nachdem unsere Körper durch den Tod aufgelöst sind, sind sie ohne Empfindung, und was ohne Empfindung ist, ist für uns nichts. Und deshalb macht ein rechtes Verständnis des Todes die Sterblichkeit genussvoll—nicht weil es die unendliche Zeitspanne vermehrt, sondern weil es das Verlangen nach Unsterblichkeit fortnimmt.
  • Warum sollte ich den Tod fürchten? Wenn ich bin, ist der Tod nicht. Wenn der Tod ist, bin ich nicht. Warum sollte ich das fürchten, was nur existieren kann, wenn ich nicht existiere?
  • Gegen andere Dinge kann man sich absichern, aber wenn es um den Tod geht, leben wir Menschen alle in einer Stadt ohne Mauern.
  • Gewöhne dich daran zu glauben, dass der Tod für uns nichts ist; denn Gut und Böse setzen Bewusstsein voraus, und der Tod ist die Entbehrung allen Bewusstseins. Darum macht eine rechte Einsicht, dass der Tod für uns nichts ist, die Sterblichkeit des Lebens genießbar – nicht indem man dem Leben unbegrenzte Zeit hinzufügt, sondern indem man die Sehnsucht nach Unsterblichkeit wegnimmt. Denn das Leben hat keine Schrecken; für jene, die es gründlich begreifen, gibt es keine Schrecken für sie im Aufhören zu leben.
  • Der Tod betrifft uns nicht. Solange wir existieren, ist der Tod nicht da. Und wenn er da ist, existieren wir nicht mehr.
  • Sicherheit gegen andere Übel kann man schaffen — aber was den Tod betrifft, so leben wir Menschen in einer Stadt ohne Mauern.