Denke nicht über den Körper. Der Körper kommt und geht; für ihn gibt es Geburt und Tod. Aber du bist nicht der Körper. Der Körper ist nur Rost und Staub. Denke nur an Gott. Liebe Gott.
Der Tod kann jeden Augenblick rufen. In jedem Augenblick ist jeder dem Tod näher.
Du isst Fleisch. Viele Menschen müssen die Tiere töten wegen deiner Nicht-Vegetarierhaltung. Du bist verantwortlich für den Tod dieser Tiere. Sie werden getötet, weil du sie isst. Das ist eine Sünde. Was für eine Sünde, unschuldige Tiere zu töten und sie zu essen.
Menschen suchen nach Ursachen für den Tod, doch niemand sucht nach der göttlichen Quelle des Lebens.
Ein menschlicher Körper ist mit sechs Stadien der Verwandlung verbunden: Geburt, Wachstum, Veränderung, Evolution, Tod und Zerstörung.
Ein lebendiger Tod ist es, wenn man von Stolz, Ego und Zorn besessen ist.
„Wer bin ich?“ Die Antwort lautet: „Ich bin Gott.“ Der Körper kommt und geht, doch das Atma ist beständig. Der Körper hat Geburt und Tod, aber der Geist hat keines davon. Du gelangst zu der Stufe, wo du sagst: „Ich bin Gott“ – doch selbst dort gibt es noch Dualität: „Gott und ich“. Das ist nicht die volle Wahrheit. Wenn wir atmen, macht der Atem den Klang von „So-Hum“ – „Er bin ich“. Da ist noch das Körperbewusstsein, das „Ich“. Doch im tiefen Schlaf fällt die Erklärung von „Er“ und „Ich“ weg, und nur „0“ und „M“ bleiben: „Om“; dann ist nur das Eine.
Meditier nicht über den Tod; er ist nur ein Ereignis im Leben. Meditier über Gott, der der Herr über alles Leben ist.