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Zitate uber die Zeit von Shunryu Suzuki

  • Wenn du vollständig in jedem Augenblick lebst, ohne etwas zu erwarten, hast du keine Ahnung von Zeit.
  • Wenn wir unseren Körper und Geist in Ordnung haben, wird alles andere an seinem richtigen Ort und auf die richtige Weise existieren. Doch gewöhnlich versuchen wir—ohne es zu merken—etwas anderes zu verändern als uns selbst; wir wollen Dinge außerhalb von uns ordnen. Aber es ist unmöglich, Dinge zu organisieren, wenn du selbst nicht geordnet bist. Wenn du Dinge auf die rechte Weise und zur rechten Zeit tust, wird sich alles andere ordnen.
  • Leben ohne Zazen ist wie eine Uhr aufzuziehen, ohne sie zu stellen. Sie läuft zwar gut, aber sie sagt dir nicht die Zeit.
  • Wer sich körperlich vollkommen still hinsetzt, braucht normalerweise mehr Zeit, um den wahren Weg des Zen zu erlangen.
  • Versuche für eine Zeit lang jeden Tag so zu sitzen: ohne dich zu bewegen, ohne etwas zu erwarten—als wärst du in deinem letzten Augenblick. Augenblick für Augenblick spürst du deinen letzten Moment. In jedem Einatmen und jedem Ausatmen gibt es unzählige Augenblicke. Deine Absicht ist, in jedem Augenblick zu leben.
  • Die Zeit geht vom Jetzt in die Vergangenheit.
  • Unser Weg ist, Schritt für Schritt zu üben, Atem für Atem—ohne die Idee des Gewinnens.
  • Wenn wir wirklich wir selbst werden, sind wir nur noch wie eine schwingende Tür: Wir sind vollkommen unabhängig – und zugleich von allem abhängig.
  • Kochen heißt nicht nur, Essen für jemanden zuzubereiten oder für dich selbst zu kochen; es heißt, deine Aufrichtigkeit auszudrücken. Wenn du also kochst, dann drücke dich in deiner Tätigkeit in der Küche aus. Gib dir dabei viel Zeit.
  • Meditation öffnet den Geist für das größte Geheimnis, das täglich und stündlich geschieht; sie weitet das Herz, sodass es die Ewigkeit der Zeit und die Unendlichkeit des Raumes in jedem Puls fühlen kann. Sie schenkt uns ein Leben in der Welt, als würden wir uns im Paradies bewegen.
  • Wenn wir nichts erwarten, können wir wir selbst sein. Das ist unser Weg: in jedem Augenblick der Zeit ganz zu leben.
  • Der Zen-Weg der Kalligraphie besteht darin, auf die einfachste und direkteste Weise zu schreiben—als wärst du Anfänger. Du versuchst nicht, etwas Geschicktes oder Schönes zu machen. Du schreibst einfach mit voller Aufmerksamkeit, als würdest du entdecken, was du zum ersten Mal schreibst. Dann wird deine ganze Natur in deinem Schreiben gegenwärtig.