Eckhart Tolle

Eckhart Tolle

Autor von „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“.

Ein zeitgenössischer spiritueller Lehrer, bekannt für seine Schriften über Achtsamkeit und Präsenz. Sein Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ ist zu einem bahnbrechenden Werk der modernen Spiritualität geworden.

Eckhart Tolle Zitate uber das Verlangen

  • Du kannst nicht den Wunsch haben, dich hinzugeben—denn das wäre keine Hingabe. Hingabe entsteht manchmal ganz von selbst bei Menschen, die dafür sogar kein Wort haben. Und ich weiß: Offenheit ist bei vielen Menschen da.
  • Mitgefühl mit dem Schmerz oder dem Mangel eines anderen und der Wunsch zu helfen müssen im Gleichgewicht stehen mit einer tieferen Erkenntnis von der ewigen Natur allen Lebens und der Illusion allen Schmerzes. Dann lasse deinen Frieden in alles fließen, was du tust—und du arbeitest zugleich auf den Ebenen von Wirkung und Ursache.
  • Wenn du dich mit Unsicherheit wohlfühlst, öffnen sich in deinem Leben unendliche Möglichkeiten. Das bedeutet: Angst ist nicht mehr der bestimmende Faktor dessen, was du tust, und sie verhindert dich nicht mehr daran, Handlungen zu beginnen, um Veränderung anzustoßen. Der römische Philosoph Tacitus bemerkte zu Recht: „Der Wunsch nach Sicherheit steht jeder großen und edlen Unternehmung entgegen.“ Wenn Unsicherheit für dich nicht akzeptabel ist, wird sie zu Angst. Wenn sie vollkommen akzeptabel ist, wird sie zu Lebendigkeit, Wachheit und Kreativität.
  • Das Leben der meisten Menschen wird von Begehren und Furcht gelenkt. Begehren ist das Bedürfnis, sich etwas hinzuzufügen, damit man sich selbst noch vollständiger sein kann. Jede Furcht ist die Furcht, etwas zu verlieren und dadurch kleiner zu werden—weniger zu sein. Diese beiden Bewegungen verdecken die Tatsache, dass Sein nicht gegeben oder genommen werden kann. Sein in seiner Fülle ist bereits in dir. Jetzt.
  • Für das Ego sind Lieben und Wollen dasselbe. Wahre Liebe aber enthält kein Wollen, keinen Besitzanspruch und auch nicht den Wunsch, dass dein Partner sich verändern soll.
  • Wenn du ganz gegenwärtig bist bei jedem Menschen, dem du begegnest, gibst du die begriffliche Identität auf, die du dir für sie gemacht hast—deine Deutung, wer sie sind und was sie in der Vergangenheit getan haben—und du kannst ohne die egoischen Bewegungen von Verlangen und Angst miteinander in Beziehung treten. Aufmerksamkeit—wachsam und still—ist der Schlüssel.