Eckhart Tolle

Eckhart Tolle

Autor von „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“.

Ein zeitgenössischer spiritueller Lehrer, bekannt für seine Schriften über Achtsamkeit und Präsenz. Sein Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ ist zu einem bahnbrechenden Werk der modernen Spiritualität geworden.

Eckhart Tolle Zitate uber die Zeit

  • Die Kraft des Jetzt kann nur im Jetzt erkannt werden. Sie braucht keine Zeit und keine Mühe. Mühe bedeutet, dass du dich abmühst, irgendwohin zu gelangen – und so bist du nicht gegenwärtig; du heißt diesen Augenblick nicht willkommen, wie er ist.
  • Für lange Zeit standen Menschen wahrscheinlich unbewusst auf einer tieferen Ebene in Verbindung mit den Tiefen ihres Seins—ähnlich wie ein Tier oder ein Baum. Doch allmählich verlagerte sich immer mehr ihrer Identität in die Bewegung des Denkens. Sie identifizierten sich immer stärker mit dem Denken.
  • Jedes Mal, wenn du eine Lücke in den Strom des Geistes schaffst, wird das Licht deines Bewusstseins stärker.
  • Der gegenwärtige Augenblick ist alles, was du jemals hast. Es gibt nie eine Zeit, in der dein Leben nicht „dieser Augenblick“ ist. Ist das nicht eine Tatsache?
  • Leiden braucht Zeit. Es kann im Jetzt nicht überleben.
  • Du magst dich an das Paradox erinnern, das wir früher erwähnt haben: Was du auch tust, braucht Zeit – und doch ist es immer jetzt. Während dein inneres Ziel also darin besteht, Zeit zu verneinen, muss dein äußeres Ziel notwendigerweise Zukunft einbeziehen und kann ohne Zeit nicht existieren. Doch es ist immer zweitrangig. Wenn du dich ängstlich oder gestresst fühlst, hat das äußere Ziel die Führung übernommen, und du hast den Blick für dein inneres Ziel verloren. Du hast vergessen, dass dein Zustand des Bewusstseins das Primäre ist – alles andere nur sekundär.
  • Der wichtigste einzelne Schritt auf deinem Weg zur Erleuchtung ist dieser: Lerne, dich von deinem Geist zu distanzieren. Jedes Mal, wenn du eine Lücke im Strom des Geistes schaffst, wird das Licht deines Bewusstseins stärker. Eines Tages bemerkst du vielleicht, dass du dich selbst dabei ertappst, wie du über die Stimme in deinem Kopf lächelst—so, wie man über die Streiche eines Kindes lächelt. Das bedeutet: Du nimmst den Inhalt deines Geistes nicht mehr so ernst, denn dein Gefühl von „Ich“ hängt nicht mehr davon ab.
  • All Negativität entsteht durch die Anhäufung psychologischer Zeit und durch die Verleugnung der Gegenwart. Unruhe, Angst, Anspannung, Stress, Sorgen – alle Formen von Furcht – entstehen durch zu viel Zukunft und zu wenig Gegenwart. Schuld, Reue, Groll, Beschwerden, Traurigkeit, Bitterkeit und alle Formen der Verweigerung von Vergebung entstehen durch zu viel Vergangenheit und zu wenig Gegenwart.
  • Dein innerer Zweck ist ein wesentlicher Teil des Zwecks des Ganzen—des Universums und seiner sich entfaltenden Intelligenz. Dein äußerer Zweck kann sich im Laufe der Zeit verändern. Er ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Wenn du den inneren Zweck findest und in Übereinstimmung mit ihm lebst, ist das die Grundlage, um deinen äußeren Zweck zu erfüllen. Das ist die Basis für wahren Erfolg.
  • Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion.
  • Nimm den gegenwärtigen Augenblick an und finde die Vollkommenheit, die tiefer ist als jede Form und unberührt von der Zeit.
  • Damit das Ego überlebt, muss es Zeit – Vergangenheit und Zukunft – wichtiger machen als den gegenwärtigen Augenblick.
  • Der äußere Zweck gehört zur horizontalen Dimension von Raum und Zeit; der innere Zweck betrifft das Vertiefen deines Seins in der vertikalen Dimension des zeitlosen Jetzt.