Swami Sarvapriyananda

Swami Sarvapriyananda

Vedanta-Mönch.

Ein zeitgenössischer Mönch und Gelehrter, dessen klare Erklärungen des Advaita Vedanta ein weltweites Publikum in den Bann gezogen haben.

Swami Sarvapriyananda Zitate uber die Zeit

  • Der große Nachteil eines gottzentrierten Ansatzes – besonders in der heutigen Welt – ist, dass er mit und für lange Zeit fortschreitet durch Glauben. Durch Vertrauen. Wenn du mit Fragen und Skepsis beginnst, ist es sehr schwer, dem gottzentrierten Ansatz zu folgen.
  • Nur das Bewusstsein ist die Wirklichkeit. Und das, was wir für das Nicht-Bewusste halten – Materie, Zeit, Raum, Körper, diese Welt – sind Erscheinungen im Bewusstsein, nicht getrennt vom Bewusstsein. Wie in einem Traum, wenn du schläfst und träumst: Alles, was du im Traum siehst, hat keine Existenz außerhalb deines eigenen Geistes. Ebenso hat das gesamte Universum, das wir erleben, keine Existenz außerhalb des Bewusstseins… Im Traum gibt es keine vernünftige, logische Antwort auf einen Traum.
  • Vedanta spricht von dir. Von deiner eigenen Wirklichkeit. Atman bedeutet das Selbst selbst. Wer bin ich? Was bin ich? Genau hier, genau jetzt. Keine Reise im Raum. Keine Reise in der Zeit. Keine Reise von einer Wirklichkeit zur anderen … Vedanta ist nicht einmal eine Reise von einem Gegenstand zum anderen.
  • Die spirituelle Reise des Vedanta ist keine Reise im Raum. Es ist keine Reise von einem Ort zum anderen… Vedanta ist keine Reise in der Zeit. Du wartest nicht darauf, dass etwas geschieht… Vedanta ist nicht dort. Es ist nicht dann. Es ist hier und jetzt.
  • Der Träumende und die geträumte Welt. Der Traum geschieht ganz in unseren Gedanken. Wenn du einschläfst und die Wachwelt vergisst. Du vergisst sogar, dass du auf dem Bett liegst und schläfst, und du erzeugst einen Traum. In diesem Moment fühlt es sich nicht wie ein Traum an; es fühlt sich an wie eine andere Wach-Erfahrung. Erst nach dem Erwachen nennst du es Traum. Im Traum existierst du. Du hast einen Körper im Traum, du begegnest Menschen im Traum.