Regelmäßiges Üben von Yoga kann dir helfen, die Unruhe des Lebens mit Beständigkeit und Stabilität zu ertragen.
Diese Yoga-Praxis soll die Unkräuter aus dem Körper entfernen, damit der Garten wachsen kann.
Wir können die Haut unserer Körper mit einem Bad waschen. Doch durch die Asana-Praxis reinigen wir nicht nur unser Blut und unsere Zellen—wir reinigen auch den inneren Körper, während wir üben.
Intensität ist mehr eine geistige Haltung als eine körperliche. Viele Menschen missverstehen, was Intensität bedeutet. Sie denken, es heiße: sich anstrengen und schwitzen. Nein! Das ist eine falsche Bedeutung des Wortes. Intensität heißt: sich völlig einbringen, ganz in das eintauchen und darin aufgehen, was man tut. Intensive Praxis bedeutet einen schnellen und wachen Modus, um sich anzupassen, zu korrigieren und fortschreitend weiterzugehen.
Die Herausforderung des Yoga besteht darin, über unsere Grenzen hinauszugehen—innerhalb des Vernünftigen. Wir erweitern fortwährend den Rahmen des Geistes, indem wir die Leinwand des Körpers benutzen. Es ist, als würdest du eine Leinwand weiter dehnen und eine größere Fläche für ein Gemälde schaffen. Doch wir müssen die gegenwärtige Form unseres Körpers respektieren. Wenn du auf einmal zu stark ziehst, wird die Leinwand reißen. Wenn die Übung von heute die Übung von morgen beschädigt, ist das keine richtige Übung.
Die Praxis der Yogasana zum Zweck der Gesundheit, um fit zu bleiben oder Beweglichkeit zu erhalten, ist die äußere Praxis von Yoga. Das ist ein legitimer Anfang—doch es ist nicht das Ende. Selbst in einfachen Asanas erlebt man die drei Ebenen der Suche: die äußere Suche, die Festigkeit des Körpers bringt; die innere Suche, die Beständigkeit der Intelligenz bringt; und die innerste Suche, die Güte des Geistes bringt.
Abhyasa (Übung) ist eine hingebungsvolle, unerschütterliche, beständige und wachsame Suche nach einem gewählten Gegenstand – verfolgt unter allen Umständen, trotz wiederholter Misserfolge, über lange Zeiträume hinweg.
Übe nicht für kosmetische Schönheit; übe für kosmische Schönheit. Übe für innere Schönheit und inneres Licht.
Übe Yoga mit einem unbefangenen, unschuldigen Geist. Dann wirst du in der Lage sein, die Dinge in deinem Körper zu erkennen, die sich dort ereignen.
Durch beharrliche und beständige Übung kann jeder—ohne Ausnahme—die Yoga-Reise machen und das Ziel der Erleuchtung und Freiheit erreichen.
Das Heilmittel gegen die drei S—Stress, Anspannung und Eile—findet sich in drei W: der hingebungsvollen Übung, der Weisheit, die aus dem Verstehen des Selbst und der Welt erwächst, und dem Gottesdienst. Denn letztlich lässt das Sich-Hingeben an das, was wir nicht kontrollieren können, das Ego entspannen und die Angst vor dem winzigen eigenen Selbst in der Unendlichkeit des Göttlichen vergehen.
Yoga ist ein Licht. Wenn es einmal entzündet ist, wird es nie wieder schwinden. Je besser deine Praxis, desto heller die Flamme.
Der Yogi bezwingt den Körper durch das Üben von Asanas und macht den Körper zu einem geeigneten Gefäß für den Geist. Der Yogi weiß: Der Körper ist ein notwendiges Gefäß für den Geist. Eine Seele ohne Körper ist wie ein Vogel, dem die Kraft zum Fliegen fehlt.
Veränderung führt zu Enttäuschung, wenn sie nicht beständig ist. Transformation ist beständige Veränderung—und sie wird durch Übung erreicht.