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Zitate uber die Praxis von Ramana Maharshi

  • Man soll als Zeuge bleiben für alles, was geschieht, und die Haltung annehmen: „Lasst geschehen, was auch immer für seltsame Dinge geschieht—lassen wir es sehen!“ Das soll die eigene Praxis sein. In der göttlichen Ordnung geschieht nichts aus Zufall.
  • Essen beeinflusst den Geist. Für die Praxis jeder Art von Yoga ist Vegetarismus absolut notwendig, denn er macht den Geist reiner und harmonischer.
  • Du setzt Grenzen auf deine wahre Natur als unendliches Sein. Dann bist du unzufrieden, nur ein begrenztes Geschöpf zu sein. Dann beginnst du spirituelle Übungen, um diese nicht existierenden Grenzen zu überschreiten. Aber wenn deine Übung selbst das Bestehen dieser Grenzen voraussetzt – wie könnte sie dir dann erlauben, sie zu überwinden?
  • Konzentration heißt nicht, an nur eine Sache zu denken. Im Gegenteil: Sie schließt alle Gedanken aus, denn alle Gedanken behindern das Gefühl deines wahren Seins. Alle Bemühungen sollen nur darauf gerichtet sein, die Schleier der Unwissenheit zu entfernen. Den Geist allein auf das Selbst zu konzentrieren, führt zu Glück oder Seligkeit. Die Gedanken einzuziehen, sie zu zügeln und zu verhindern, dass sie nach außen abdriften, nennt man Loslösung (Vairagya). Sie im Selbst zu fixieren ist spirituelle Praxis (Sadhana). Auf das Herz zu konzentrieren ist dasselbe wie, sich auf das Selbst zu konzentrieren. Das Herz ist ein anderer Name für das Selbst.
  • Halte die Erinnerung an deine wahre Natur lebendig – selbst während du arbeitest – und vermeide Hast, die dich vergessen lässt. Sei bedacht. Übe Meditation, um den Geist zu stillen und ihn seiner wahren Beziehung zum Selbst bewusst zu machen, das ihn trägt. Stell dir nicht vor, dass du die Arbeit tust. Denke: Es ist der zugrunde liegende Strom, der es tut. Identifiziere dich mit dem Strom.