Da Meditation Entspannung schenkt, hilft sie, alle Spannungen, Belastungen und inneren Anspannungen des Geistes zu lösen. Ein Lichtstrahl der Hoffnung fällt in den verzweifelten Geist, und er wird geduldig, maßvoll und beherrscht. Kurz gesagt: Durch die Übung der Meditation gewinnt der Geist neue Kraft, neues Leben.
Selbstanalyse und Selbstbeobachtung sind die Schlüssel zum Fortschritt auf dem spirituellen Weg. Wenn du keine Selbstbeobachtung übst, werden deine Entscheidungen nicht die richtigen sein, deine Schlussfolgerungen nicht wahr. Du kannst zu genauer Selbstbeobachtung und Analyse nicht sofort gelangen—es ist ein allmählicher Prozess. Frieden im Innern, völlige Aufrichtigkeit und Unparteilichkeit sind wesentlich. Wenn du fähig bist, alles, was in deinem Leben geschieht, mit wacher Aufmerksamkeit zu beobachten und dich von jeder Handlung inspirieren zu lassen, dann wirst du wirklich wachsen können.
Auch wenn du regelmäßig übst, ist es nicht immer möglich, die gleiche Qualität der Meditation zu erreichen. Manchmal schafft der Körper Hindernisse, und häufiger noch der Geist. In solchen Momenten finde die Ursache des Problems heraus, damit es nicht wieder geschieht.
Ein einzigartiger Aspekt der Yoga-Sadhana ist, dass die ganzherzige Praxis irgendeiner Technik spontan den gesamten Bereich yogischer Techniken auf natürliche Weise hervorruft. Dadurch bereiten die ersten Stadien des Yoga das Fundament für die fortgeschritteneren Stadien.
Auf dem yogischen Pfad treten verschiedene Erfahrungen auf, die den Glauben des Sadhaka stärken, ebenso Mut, Wissen, Begeisterung, Hingabe an seinen Guru, Hingabe an Yoga—und schließlich Hingabe an Gott. Zunächst gewinnt der Sadhaka ein Verständnis für die unteren Chakren; später für die mittleren; und schließlich entfaltet sich das Verständnis für die höheren Chakren. Darüber hinaus ist das Verständnis verschiedener Asanas (Haltungen), Mudras (Gesten), Pranayama (Atemkontrolle), Pratyahara (Rückzug von Sinnesobjekten) und Jyoti Darshana (Vision des göttlichen Lichts) durch Erfahrung zugänglich. So entfaltet die Praxis des Yoga selbst das Wissen über fortgeschrittenere Zustände des Yoga.