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Zitate uber die Praxis von Sanyal Mahasaya

  • Um die feine spirituelle Wahrheit zu begreifen, muss citta (Gedächtnis) durch Meditation von Unreinheiten und Unausgewogenheit befreit werden. Nur so kann man in den Zustand der Verwirklichung eintreten.
  • Studiert die Schriften: Sie vertiefen euch, erweitern euer Verständnis und halten euch beständig in eurer Praxis.
  • Für die Praxis von Yoga und Meditation gibt es drei wichtige Voraussetzungen: ein Sinn für Moral; Beherrschung des Geistes; Wissen oder Intelligenz.
  • Übe Kriya sorgfältig. Es gibt keinen besseren Freund als diesen. Kriya sind die Lotusfüße des Herrn, die dich zur anderen Uferseite tragen. Wenn du Kriya nicht auf diese Weise übst, wirst du den wahren Nutzen von Kriya nicht erhalten.
  • Auch wenn dein Fortschritt nur gering ist, übe weiter deine Sadhana. Du musst deine Praxis fortsetzen. Auch wenn du die Früchte vielleicht noch nicht spürst: Wenn die Zeit reif ist, wirst du die Belohnungen ernten.
  • Starker Wunsch, gute Gesellschaft und Praxis sind die drei Schritte für eine schnelle spirituelle Evolution.
  • Dränge dich, länger in einer einzigen Position zu sitzen und Meditation zu üben.
  • Regelmäßige und aufrichtige Praxis bringt Erfolg.
  • In der Bhagavad Gita (9:33) sagte der Herr: „anityam-asukham lokam-imam prapya bhajasva mam.“ Diese Welt ist vergänglich—das wissen wir alle. Asukham: Es gibt so viel Elend und keine Hoffnung, in dieser Welt Glück zu finden. Das einzige wahre Glück liegt in der geistigen Praxis. Darum lautet die Botschaft des Herrn: „Warum müht ihr euch so sehr in einer Welt, in der es keine Chance gibt, etwas zu gewinnen?“
  • Praktiziere deine Sadhana regelmäßig, wie angewiesen. Merke dir Folgendes: Setze dich nicht zu lange zur Meditation. Setze dich stattdessen ein paar Mal am Tag. Außerdem iss gesund und überiss dich nicht. Wenn du das tust, wirst du sicher spirituellen Fortschritt haben—denn Gott liebt die Sanftmütigen und die Demütigen. Er hört auf sie.
  • Selbst hoch entwickelte Yogis können Opfer des Egos werden. Deshalb muss man Hingabe an den Herrn entwickeln—zusammen mit der Praxis der Meditation—um jeden Rückfall zu beseitigen.
  • Iss nur bis zur Hälfte der Kapazität deines Magens und lass den Rest für Wasser und Luft. Übe Maß.
  • Um Samadhi (Verwirklichung) zu erreichen, brauchst du in jeder Hinsicht starke Selbstbeherrschung. Übe Beständigkeit des Geistes, setze dein Vertrauen in die Schriften und in deinen Guru. Verbinde das mit Hingabe, Mitgefühl für andere und bleibe ungebunden.
  • Ich bitte dich demütig, Kriya ganz von Herzen zu praktizieren.
  • Suche einen abgeschiedenen Ort für deine spirituelle Praxis.
  • Beobachte, wie ruhig dein Geist ist, nachdem du Kriya- Pranayama geübt hast. Je mehr Pranayama du am Morgen übst, desto besser. Wenn die Tageslichtmenge zunimmt, und man mehr Zyklen von Kriya-Pranayama praktiziert, wird man eine Zunahme der Körpertemperatur erleben. Warum? Weil Kriya selbst eine Form von Feuer ist. Kriya erzeugt inneres Feuer und Körperwärme.
  • Meine Brüder und Schwestern, erinnert euch immer wieder daran: Ihr müsst Kriya mit Liebe praktizieren—entsprechend eurer Fähigkeit. Es ist der Weg, um den Ozean der Welt zu überqueren. Mit gefalteten Händen sagt es allen demütig.
  • Man sollte Yoga nicht nur durch das Lesen von Büchern üben; das gibt nicht den Nutzen, den man durch die unmittelbare Anleitung eines Lehrers erlangen kann.
  • Übe täglich, und durch die Gnade Gottes wirst du frei sein.
  • Übe, Stille zu beobachten, oder sprich nur wenig.