Gruppenmeditation ist eine Burg, die sowohl die neuen spirituellen Sucher schützt als auch die erfahrenen Meditierenden. Wenn man gemeinsam meditiert, erhöht sich nach dem Gesetz des unsichtbaren vibrierenden Austauschs der Grad der Selbstverwirklichung jedes Mitglieds durch die Gruppenmagnetik.
Je tiefer die Selbstverwirklichung eines Menschen ist, desto mehr beeinflusst er das ganze Universum durch seine feinen spirituellen Schwingungen, und desto weniger wird er selbst vom phänomenalen Strom betroffen.
Suche spirituellen Reichtum in dir selbst. Was du bist, ist viel größer als alles, wonach du jemals bei irgendwem oder irgendetwas Sehnsucht hattest.
Warum solltest du nicht deine eigenen Schwingungen stärken durch Gemeinschaft mit Menschen, die Selbstverwirklichung suchen – und durch gemeinsame Meditation mit ihnen? Diese Praxis wird deine eigenen spirituellen Überzeugungen festigen. Du wirst sehen, dass viele scheinbar unüberwindliche Barrieren in deinem Leben zerfallen und sich in den Wassern der Meditation auflösen. Deine Hingabe und Liebe zu Gott werden sich mit der Hingabe und Liebe der anderen vermischen. Göttliche Seligkeit wird von dir ausstrahlen und allen Menschen helfen, denen du begegnest.
Vergiss die Vergangenheit. Die verschwundenen Leben aller Menschen sind voller vieler Scham. Das menschliche Verhalten ist stets unzuverlässig, solange der Mensch nicht im Göttlichen verankert ist. Alles in der Zukunft wird sich verbessern, wenn du jetzt eine spirituelle Anstrengung machst.
Das Materielle und das Spirituelle sind nur zwei Teile einer einzigen Welt und einer einzigen Wahrheit. Wenn man den einen Teil überbetont oder den anderen, verfehlt der Mensch die Balance, die für eine harmonische Entwicklung notwendig ist… Übe die Kunst, in dieser Welt zu leben, ohne deinen inneren Frieden zu verlieren. Folge dem Pfad des Gleichgewichts, um den inneren wundersamen Garten der Selbstverwirklichung zu erreichen.
Eine Form von Selbstdisziplin ist notwendig, um die Begierden des Materiellen in geistige Sehnsüchte zu verwandeln.
Du musst den Unterschied kennen zwischen Einbildung, theoretischem Wissen und wahrer Verwirklichung. Kannst du dich nur davon nähren, indem du Vorträge über Nahrung hörst? Wenn du Nahrung nur theoretisch kennst, bleibst du immer hungrig. Du musst essen, um den Hunger zu stillen. So ist auch: Wer nach neuen Lehren sucht, sie aber nicht in seinem Leben in die Praxis umsetzt, ist in einem fortwährenden spirituellen Hunger.
Sei niemals kleinlich. Füttere keine Ressentiments gegen irgendwen. Ich ziehe Menschen mit gutem Herzen vor, die Sünder sind, gegenüber den sogenannten guten Menschen, die intolerant sind und ohne Mitgefühl. Spirituell sein heißt: einen offenen Geist haben, verstehen und vergeben—und mit allen befreundet sein.
Wahrheiten sind für dich keine Wahrheiten, solange du sie nicht in dir selbst verwirklichst. Ohne Verwirklichung sind es nur Ideen. Für spirituelle Wahrnehmung und spirituelles Bewusstsein liegt es nicht in vagen theologischen Vorstellungen, sondern in der Erlangung von Selbstverwirklichung.
Nicht materieller Mangel, sondern spirituelle Armut liegt dem ganzen menschlichen Leid zugrunde.
Eine kluge Platzierung des Kommas gleicht kein spirituelles Koma aus.
Der Tod ist kein Auslöschen des Daseins, keine endgültige Flucht aus dem Leben; und der Tod ist auch nicht das Tor zur Unsterblichkeit. Wer vor seinem Selbst in irdischen Freuden geflohen ist, wird es nicht wiedererlangen in den zarten Reizen einer astralen Welt. Dort sammelt er lediglich feinere Wahrnehmungen und empfindlichere Reaktionen auf das Schöne und Gute – die eins sind. Auf dem Amboss dieser groben Erde muss der ringende Mensch das unvergängliche Gold seiner spirituellen Identität hämmern.
Erkenne die gewaltige spirituelle Kraft und Schönheit des Lebens Christi und versuche, so zu leben, wie er lebte. Christus hatte keine Nationalität. Er liebte alle Rassen als Kinder Gottes. Versuche, diese Brüderlichkeit mit allen Nationalitäten zu fühlen. Wahre Brüderlichkeit kann niemals entstehen, wenn wir sie nicht in unseren Herzen fühlen. Ein solches Gefühl kann nur durch die tatsächliche Berührung Gottes in unseren Herzen erreicht werden.
Im spirituellen Leben wird man wie ein kleines Kind: ohne Groll, ohne Anhaftung, voller Leben und Freude.
Warum soll man den vergeben, der einem Unrecht tut? Weil du, wenn du zornig zurückschlägst, deine eigene göttliche Seelennatur verfehlst – du bist dann nicht besser als dein Täter. Doch wenn du geistige Stärke zeigst, bist du gesegnet, und die Kraft deines gerechten Verhaltens wird auch dem anderen helfen, sein Missverständnis zu überwinden.
Wie Gott mit Arjuna sprach, so wird Er mit dir sprechen. Wie Er den Geist und das Bewusstsein Arjunas erhob, so wird Er dich erheben. Wie Er Arjuna höchste spirituelle Schau gewährte, so wird Er dir Erleuchtung schenken.
Der Besitz materieller Reichtümer ohne inneren Frieden ist wie vor Durst zu sterben, während man in einem See badet. Wenn materielle Armut vermieden werden soll, dann muss geistige Armut verabscheut werden. Denn geistige Armut – nicht der Mangel an Materiellem – liegt im Kern allen menschlichen Leidens.