Wie Schale, Mark und Kern der Frucht aus einem einzigen Eltern-Samen des Baumes hervorgebracht werden, so wird aus dem einen Herrn die ganze Schöpfung hervorgebracht—belebtes und unbelebtes, geistiges und materielles.
Der Mensch braucht einen Guru. Aber der Mensch muss Vertrauen in die Worte des Gurus haben. Er gelingt im spirituellen Leben, indem er seinen Guru als Gott selbst betrachtet.
Du sprichst davon, der Welt Gutes zu tun. Ist die Welt so eine kleine Sache? Und wer bist du, bitte, um der Welt Gutes zu tun? Zuerst: Verwirkliche Gott. Sieh Ihn durch spirituelle Disziplin. Wenn Er dir Kraft verleiht, kannst du anderen Gutes tun – sonst nicht.
Spiritualität führt automatisch zu Demut. Wenn eine Blume zu einer Frucht heranwächst, fallen die Blütenblätter von selbst ab. Wenn man spirituell wird, verschwindet das Ego allmählich von selbst. Ein Baum voller Früchte beugt sich stets nach unten. Demut ist ein Zeichen von Größe.
Wenn du ein Zehntel der Zeit, die du mit Ablenkungen verbringst – Frauen hinterherjagen oder Geld verdienen – in spirituelle Praxis gesteckt hättest, wärst du in wenigen Jahren erleuchtet.
Ein Boot kann im Wasser bleiben, aber das Wasser soll nicht im Boot bleiben. Ein spiritueller Sucher kann in der Welt leben—doch die Welt soll nicht in ihm leben.
Jene, deren geistliche Wachheit erwacht ist, machen niemals eine falsche Bewegung. Sie müssen das Böse nicht meiden. Sie sind so erfüllt von Liebe, dass alles, was sie tun, eine gute Handlung ist. Sie sind sich vollständig bewusst, dass sie nicht der Handelnde ihrer Handlungen sind, sondern nur Diener Gottes.
Man kann nicht spirituell sein, solange man Scham, Hass oder Angst in sich trägt.