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Zitate uber die Spiritualität von Paramahamsa Prajnanananda

  • Deine Meditation, deine Übung — das wird Gurudev wirklich erfreuen. Nicht Geld, nicht Geschenke — nur deine aufrichtige spirituelle Praxis.
  • Wir denken und handeln selten ganz bewusst. Tiere haben keine Wahl und leben einfach nach Instinkt. Im Gegensatz dazu sollten Menschen sich dessen bewusst sein, was sie tun—denn sie haben eine Wahl, Unterscheidung, Intelligenz und Vernunft. Wie führt man all die Tätigkeiten im Bewusstsein aus? Spirituelles Leben ist ein bewusster Lebensstil, und es beginnt mit bewusstem Atmen. Wenn du deinen Atem beobachtest und dir jedes Ein- und Ausatmen bewusst machst, wirst du dir auch jeden Gedanken und jede Handlung bewusst. Der Atem geht beständig ein und aus im Hintergrund all deiner Tätigkeiten. Wenn du dir deines Atems bewusst bist und ihn beständig beobachtest, wirst du es schaffen, dir all deiner Gedanken und all deiner Handlungen bewusst zu sein.
  • Wie planen wir unsere Körper und unser Leben im Voraus? Durch unser eigenes Karma. In jedem Augenblick, in dem wir etwas tun, bleibt der Eindruck dieses Karmas in uns. Die Gesamtheit dieser karmischen Eindrücke lenkt uns dorthin, wo wir hingehen und was wir tun sollen. Zum Beispiel: Ein spiritueller Rückzug war eine Ansammlung von Karma. Zuerst erschien der Gedanke; vielleicht hat dir jemand davon erzählt. Dann wurde der Wunsch, dorthin zu gehen, offenbar. Als Nächstes hast du geplant, wie du vom Arbeiten Urlaub machen würdest, wie du Geld einteilen würdest, wie du reisen würdest und welche Kleidung du brauchst. Du musstest viele Karmas ausführen – nur für einen einzigen Wunsch. Die Gesamtheit dieses Karmas und die Ansammlung der Planung nennt man prakalpita: vorgeplantes Denken, also zuvor geplant.
  • Wenn Lehrer und Schüler am achten Mond über Spiritualität sprechen, ist das schlecht für den Lehrer. Wenn spirituelle Themen am vierzehnten Mond besprochen werden, ist das schlecht für den Schüler. Wenn es am Vollmond oder Neumond geschieht, ist es schlecht für beide. Wenn spirituelle Unterweisungen am ersten Tag nach dem Vollmond oder Neumond besprochen werden, ist diese Unterweisung nutzlos.
  • Spirituelle Erfahrung ist kein Grad und kein Diplom. Wenn Worte und die Welt verschwinden, erlebst du das Spiel des Bewusstseins überall.
  • Jünger sollten in ihrem täglichen Leben vorsichtig sein. Wenn sie falsche oder schlechte Handlungen ausführen, könnte die Wirkung beim Guru anfallen. Deshalb trifft der Guru-Lehrer die richtige Vorsicht, wenn er Jünger auswählt. Die Schriften sagen, dass spirituelle Weisheit nur sehr qualifizierten Suchern oder Jüngern gegeben werden soll. Gurus schenken nicht jedem Selbstwissen und spirituelle Weisheit; sie wählen ihre Schüler sorgfältig aus.