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Zitate uber die Spiritualität von Swami Vivekananda

  • Sri Ramakrishna ist viel größer, als die Schüler verstehen, wie groß er ist. Er ist die Verkörperung unendlicher geistlicher Ideen, die sich auf unendliche Weise entwickeln können… Ein einziger Blick seiner gnädigen Augen kann in diesem Augenblick hunderttausend Vivekanandas erschaffen. Wenn er sich jetzt stattdessen dafür entscheidet, durch mich zu wirken und mich zu seinem Werkzeug zu machen, kann ich nur vor seinem Willen niederknien.
  • Der meditative Zustand ist der höchste Zustand des Daseins. Solange es Verlangen gibt, kann kein wahres Glück entstehen. Nur die kontemplative, zeugenhafte Betrachtung von Gegenständen bringt uns echtes Genießen und Glück. Das Tier hat seine Freude in den Sinnen, der Mensch in seinem Verstand, und der Gott in spiritueller Kontemplation. Erst für die Seele, die diesen kontemplativen Zustand erreicht hat, wird die Welt wirklich schön. Für den, der nichts begehrt und sich nicht mit ihnen vermischt, sind die mannigfaltigen Veränderungen der Natur ein einziges Panorama von Schönheit und Erhabenheit.
  • Dies ist das Geheimnis des spirituellen Lebens: zu denken, ich sei der Atman und nicht der Körper; und dass das ganze Universum mit all seinen Beziehungen – mit allem Guten und allem Bösen – nur wie eine Reihe von Gemälden ist … Szenen auf einer Leinwand … deren Zeuge ich bin.
  • Du musst von innen nach außen wachsen. Niemand kann dich lehren, niemand kann dich spirituell machen. Es gibt keinen anderen Lehrer als deine eigene Seele.
  • Die größte Hilfe für das spirituelle Leben ist Meditation.
  • Kein Materialismus mehr, kein Egoismus mehr – ich muss spirituell werden.
  • Ich glaube, dass der hinduistische Glaube bei seinen Anhängern das Geistige auf Kosten des Materiellen entwickelt hat, und ich denke, dass im Westen das Gegenteil wahr ist. Wenn man den Materialismus des Westens mit dem Spiritualismus des Ostens verbindet, glaube ich, dass viel erreicht werden kann. Vielleicht wird dabei jedoch viel von der Eigenständigkeit des hinduistischen Glaubens verloren gehen.
  • Wisse auch: Das ist eine der spirituellen Praktiken, eine Disziplin für die Gottverwirklichung. Ihr Ziel ist ebenfalls Selbstverwirklichung.
  • In all unseren Yogas ist diese Entsagung notwendig. Sie ist der Trittstein und das eigentliche Zentrum und das wahre Herz aller spirituellen Bildung – Entsagung. Das ist Religion – Entsagung.
  • Gib jede Begierde nach Genuss auf – auf Erden oder im Himmel. Beherrsche die Organe der Sinne und beherrsche den Geist. Trage jede Not, ohne selbst zu wissen, dass du unglücklich bist. Denke an nichts als an die spirituelle Freiheit.