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Zitate uber Gott von Ramana Maharshi

  • Die Quelle des Egos ist Gott.
  • Niemand zweifelt daran, dass er existiert—auch wenn man vielleicht an die Existenz Gottes zweifelt. Wenn er die Wahrheit über sich selbst herausfindet und seine eigene Quelle entdeckt, dann ist das alles, was nötig ist.
  • Das „Ich“ wirft die Illusion des „Ich“ ab und bleibt dennoch „Ich“. Das ist das Paradox der Selbsterkenntnis. Die Erleuchteten sehen darin kein Paradox. Betrachte den Fall des Verehrers: Er tritt zu Gott hin und betet darum, in Ihm aufgegangen zu werden. Dann übergibt er sich im Glauben und durch Sammlung. Und was bleibt danach? Anstelle des ursprünglichen „Ich“ lässt die Selbsthingabe einen Rest Gottes zurück, in dem das „Ich“ verloren geht. Das ist die höchste Form von Hingabe oder Selbstübergabe und der Gipfel der Loslösung.
  • Lege deine Last zu Füßen des Herrn des Universums, der stets siegreich ist und alles vollbringt. Bleibe die ganze Zeit standhaft im Herzen – im Transzendentalen Absoluten. Gott kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er wird die Zukunft für dich bestimmen und das Werk vollbringen. Was getan werden muss, wird zur rechten Zeit getan werden. Mach dir keine Sorgen. Bleibe im Herzen und übergib deine Handlungen dem Göttlichen.
  • Wenn wir den Geist nach innen wenden, manifestiert sich Gott als inneres Bewusstsein.
  • Gott erleuchtet den Geist und scheint in ihm. Man kann Gott nicht mit dem Geist erkennen. Man kann nur den Geist nach innen wenden und ihn in Gott aufgehen lassen.
  • Was aufsteigt und sinkt, besteht aus dem, woraus es aufsteigt. Das Ende des Universums ist Gott Arunachala. Wenn man über Ihn oder über den Seher, das Selbst, meditiert, entsteht eine mentale Vibration „Ich“, auf die alles reduziert wird. Wenn man der Quelle des „Ich“ nachspürt, bleibt allein das ursprüngliche „Ich-Ich“ übrig – und es ist unaussprechlich. Der Sitz der Verwirklichung liegt inwendig, und der Sucher kann ihn nicht als ein Objekt außerhalb von sich finden. Dieser Sitz ist Seligkeit und das Herz aller Wesen. Darum heißt er das Herz. Der einzige nützliche Zweck der gegenwärtigen Geburt ist, sich nach innen zu wenden und ihn zu verwirklichen. Es gibt nichts anderes zu tun.
  • Leiden ist der Weg zur Verwirklichung Gottes.
  • Es genügt, wenn man sich hingibt. Hingabe bedeutet, sich dem ursprünglichen Grund seines Seins zu überlassen. Täusche dich nicht, indem du dir vorstellst, diese Quelle sei irgendein Gott außerhalb von dir. Deine Quelle ist in dir selbst. Gib dich ihr hin. Das heißt: Suche die Quelle und verschmelze mit ihr.
  • Gottes Gnade besteht darin, dass Er im Herzen eines jeden als das Selbst leuchtet; diese Kraft der Gnade schließt niemanden aus—weder den Guten noch den anderen.
  • Hab Vertrauen in Gott und in dich selbst—das heilt alles. Hoffe auf das Beste, erwarte das Beste, arbeite für das Beste, und am Ende wird alles für dich richtig werden.
  • Alle schauen Gott immer. Aber sie wissen es nicht.
  • An Gottes Schöpfung ist nichts falsch. Geheimnis und Leiden existieren nur im Geist.
  • Was in Wahrheit existiert, ist allein das Selbst. Die Welt, die einzelne Seele und Gott sind Erscheinungen in ihm. Wie Silber im Perlmutt erscheinen diese drei zugleich und verschwinden zugleich. Das Selbst ist das, wo es absolut kein „Ich-Gedanke“ gibt. Das nennt man „Stillheit“. Das Selbst selbst ist die Welt; das Selbst selbst ist „Ich“; das Selbst selbst ist Gott; alles ist Siva, das Selbst.
  • Guru, Gott und Selbst sind eins.
  • Der Zustand, in dem man das Bewusstsein nicht vergisst, ist Hingabe—die Beziehung zu einer unvergänglichen, wahren Liebe. Denn das wahre Wissen vom Selbst, das selbst als ungeteilte höchste Seligkeit aufleuchtet, strömt als Natur der Liebe auf. Liebe selbst ist die eigentliche Gestalt Gottes. Das ist reine Seligkeit. Nenne es reine Seligkeit, Gott, Selbst—oder wie du willst. Das ist Hingabe, das ist Verwirklichung und das ist alles.
  • Gott zu sehen, ohne das Selbst zu sehen, heißt nur ein mentales Bild zu sehen. Nur wer sich selbst gesehen hat, hat Gott gesehen – denn er hat die Individualität verloren und sieht nun nichts als Gott.
  • Nenn es wie du willst: Gott, Selbst, das Herz oder den Sitz des Bewusstseins—es ist alles dasselbe.
  • Wer den Sinn dafür hat, dass der Körper er selbst ist, kann Gott unmöglich als formlos verehren; jede Verehrung, die er vollzieht, wird nur Verehrung in Form sein – nicht anders.
  • Das Selbst selbst ist die Welt; das Selbst selbst ist „Ich“; das Selbst selbst ist Gott; alles ist Siva, das Selbst.
  • Wenn man das Selbst erkennt, wird Gott erkannt.
  • Gott wohnt in dir – als du. Du musst nichts „tun“, um Gott-Erkenntnis oder Selbst-Erkenntnis zu erlangen; es ist bereits dein wahrer und natürlicher Zustand. Lass einfach alles Suchen los, richte deine Aufmerksamkeit nach innen und opfere dein Ego-Gemüt dem Einen Selbst, das im Herzen deines eigenen Wesens strahlt. Damit es deine gegenwärtig gelebte Erfahrung wird, ist Selbst-Erforschungs-Meditation ein direkter und unmittelbarer Weg.
  • „Ich bin“ ist der Name Gottes; Gott ist nichts anderes als das Selbst.