In einem Wort: Man soll von Gott das Verlangen nach Nicht-Verlangen erbitten. Denn nur Verlangen ist die Wurzel allen Leidens. Es ist die Ursache wiederholter Geburten und Tode. Es ist das Hindernis auf dem Weg zur Befreiung.
Wie stark oder schön dieser Körper auch sein mag—sein Ende sind jene drei Pfund Asche. Und doch hängen so viele Menschen daran. Ehre sei Gott.
Die Gnade Gottes ist das, was wirklich nötig ist. Man sollte um die Gnade Gottes beten.
Gott kann nicht ohne Liebe erkannt werden. Ja – durch aufrichtige Liebe.
Die Menschen klagen über ihre Kümmernisse und Sorgen und darüber, wie sie zu Gott beten, aber keine Erleichterung vom Schmerz finden. Doch schon die Trauer selbst ist eine Gabe Gottes. Sie ist das Zeichen seiner Barmherzigkeit.
Bete zu Gott und mache dein Herz so rein wie den Stern.
Die Erkenntnis Gottes kann nicht ohne ekstatische Liebe zu ihm erreicht werden.
Die Verbindung von Tag und Nacht ist die günstigste Zeit, um Gott anzurufen. In dieser Zeit bleibt der Geist rein.
Gewöhnliche menschliche Liebe führt zu Elend. Liebe zu Gott bringt Seligkeit.
Im Laufe der Zeit spürt man sogar nicht mehr, dass es Gott gibt. Nach der Erleuchtung sieht man, dass Götter und Gottheiten alles Maya sind.
Wer eifrig zu Gott betet, wird Ihn sehen.
Wenn man Gott erkennt, schenkt Er Wissen und Erleuchtung von innen; man weiß es dann aus eigener Erfahrung. In der Fülle deiner spirituellen Verwirklichung wirst du finden, dass der, der in deinem Herzen wohnt, auch in den Herzen der anderen wohnt—der Unterdrückten, der Verfolgten, der Unberührbaren und der Ausgestoßenen.
Bete zu Gott mit Tränen in den Augen, wann immer du Erleuchtung willst oder wenn du dich irgendeinem Zweifel oder einer Schwierigkeit gegenüber siehst. Der Herr wird all deine Unreinheiten entfernen, deine seelische Qual lindern und dir Erleuchtung geben.
Warum streiten Menschen? Selbst die Weisesten haben Gott nicht durch Argumente gefunden! Ist Gott ein Thema für Streit?
Zweifellos ist Gott allein zu all diesen Objekten geworden—zu allem Lebendigen und Unbelebten. Doch in der relativen Welt handeln und leiden alle Wesen entsprechend ihrem vergangenen Karma und ihren angeborenen Tendenzen.
Erhält man Glauben durch bloßes Studium von Büchern? Zu viel Lesen schafft Verwirrung. Der Meister pflegte zu sagen, man solle aus den Schriften lernen, dass allein Gott wirklich ist und die Welt eine Illusion.
Hab keine Angst. Die menschliche Geburt ist voller Leiden, und man muss alles geduldig ertragen – indem man den Namen Gottes nimmt. Keiner, nicht einmal Gott in menschlicher Gestalt, kann den Leiden von Körper und Geist entkommen.
Wenn du eine gute Tat tust, hebt sie die Wirkungen deiner bösen Taten auf. Wenn jemand betet, den Namen Gottes annimmt und an Ihn denkt, werden die Wirkungen des Bösen aufgehoben.
So wie du den Duft einer Blume erhältst, indem du sie weitergibst, oder den Duft von Sandelholz, indem du es gegen einen Stein reibst, so erhältst du spirituelles Erwachen, indem du beständig an Gott denkst.