Swami Vivekananda Zitate uber die Erde
Das Himmelreich ist in uns. Die jüdische Vorstellung war ein Himmelreich auf dieser Erde. Das war nicht die Idee Jesu.
Diese Erde ist höher als alle Himmel; das ist die größte Schule im Universum.
An der Spitze all dieser Gesetze steht—in und durch jedes Teilchen von Materie und Kraft—Einer, durch dessen Befehl der Wind weht, das Feuer brennt, die Wolken regnen und der Tod auf der Erde umherzieht. Und was ist sein Wesen? Er ist überall der reine und gestaltlose Eine, der Allmächtige und der Allerbarmende. Du bist unser Vater. Du bist unser geliebter Freund.
Wir sind der Erde gebunden durch Begehren – und auch Gott, dem Himmel und den Engeln. Ein Sklave ist ein Sklave, ob gegenüber Menschen, Gott oder Engeln.
Die Erde wird von Helden genossen.
Ich bin einer der stolzesten Männer, die je geboren wurden – aber ich sage es offen: nicht wegen meiner selbst, sondern wegen meiner Abstammung. Je mehr ich die Vergangenheit studiert habe, je mehr ich zurückgeblickt habe, desto mehr ist dieser Stolz in mir gewachsen. Und er hat mir die Kraft und den Mut der Überzeugung gegeben, mich aus dem Staub der Erde erhoben und mich daran arbeiten lassen, den großen Plan auszuführen, den jene großen Ahnen von uns festgelegt haben.
Gib jede Begierde nach Genuss auf – auf Erden oder im Himmel. Beherrsche die Organe der Sinne und beherrsche den Geist. Trage jede Not, ohne selbst zu wissen, dass du unglücklich bist. Denke an nichts als an die spirituelle Freiheit.
Es ist die Angst, die die Ursache unserer Nöte ist—und es ist die Furchtlosigkeit, die den Himmel in einem Augenblick bringt: „Die Erde wird von Helden genossen“—das ist die unfehlbare Wahrheit.
Gott ist das eine Ziel all unserer Leidenschaften und Gefühle. Wenn du zornig sein willst, dann sei zornig mit ihm. Tadelt deinen Geliebten, tadelt deinen Freund. Wen sonst kannst du sicher tadeln? Der sterbliche Mensch wird deinen Zorn nicht geduldig ertragen; es wird eine Reaktion geben. Wenn du zornig mit mir bist, bin ich sicher, dass ich schnell reagieren werde, denn ich kann deinen Zorn nicht geduldig ertragen. Sprich zum Geliebten: „Warum kommst du nicht zu mir; warum lässt du mich so allein?“ Wo gäbe es irgendeine Freude außer in ihm? Welche Freude könnte es geben in kleinen Erdbrocken?
