Swami Vivekananda

Swami Vivekananda

Prominenter indischer spiritueller Führer.

Eine Schlüsselfigur bei der Einführung indischer Philosophien in der westlichen Welt. Bekannt für seine Reden auf dem Parlament der Weltreligionen 1893, in denen er über die Universalität der Spiritualität und die Bedeutung religiöser Toleranz sprach.

Swami Vivekananda Zitate uber die Existenz

  • Wir scheinen in Unwissenheit voneinander getrennt und begrenzt zu sein; und so sind wir geworden—wie diese kleine Frau so-und-so und dieser Herr so-und-so. Doch die ganze Natur widerlegt diese Täuschung in jedem Augenblick. Ich bin nicht dieser kleine Mann oder diese kleine Frau, abgeschnitten von allem. Ich bin das eine universelle Dasein. Die Seele erhebt sich in ihrer eigenen Majestät in jedem Augenblick und erklärt ihre innewohnende Göttlichkeit.
  • Der meditative Zustand ist der höchste Zustand des Daseins. Solange es Verlangen gibt, kann kein wahres Glück entstehen. Nur die kontemplative, zeugenhafte Betrachtung von Gegenständen bringt uns echtes Genießen und Glück. Das Tier hat seine Freude in den Sinnen, der Mensch in seinem Verstand, und der Gott in spiritueller Kontemplation. Erst für die Seele, die diesen kontemplativen Zustand erreicht hat, wird die Welt wirklich schön. Für den, der nichts begehrt und sich nicht mit ihnen vermischt, sind die mannigfaltigen Veränderungen der Natur ein einziges Panorama von Schönheit und Erhabenheit.
  • Es gibt nur eine Seele im Universum. Es gibt kein „du“ und kein „ich“; alle Vielfalt geht in die absolute Einheit über—in das eine unendliche Dasein: Gott.
  • Wir wollen einen lebendigen Gott verehren. Ich habe mein ganzes Leben lang nichts gesehen außer Gott – und du auch nicht … Er ist überall und sagt: „Ich bin.“ Sobald du das Gefühl „Ich bin“ hast, bist du dir des Daseins bewusst. Wohin sollten wir gehen, um Gott zu finden, wenn wir Ihn nicht in unseren eigenen Herzen und in jedem lebendigen Wesen sehen können?
  • Der eigentliche Grund, warum Natur existiert, ist die Erziehung der Seele; sie hat keinen anderen Sinn.
  • Wenn Religion und Leben von Büchern abhängen oder vom Dasein irgendeines Propheten—dann sollen alle Religion und alle Bücher zugrunde gehen! Religion ist in uns. Keine Bücher oder Lehrer können mehr tun, als uns zu helfen, sie in uns zu finden; und selbst ohne sie können wir die ganze Wahrheit in uns erlangen. Hab Dank für Bücher und Lehrer, ohne an sie gebunden zu sein; verehre deinen Guru als Gott, aber gehorche ihm nicht blind; liebe ihn, so viel du willst—aber denke für dich selbst. Kein blinder Glaube kann dich retten; arbeite deine eigene Erlösung aus. Hab nur eine einzige Vorstellung von Gott: dass Er eine ewige Hilfe ist.