Swami Vivekananda

Swami Vivekananda

Prominenter indischer spiritueller Führer.

Eine Schlüsselfigur bei der Einführung indischer Philosophien in der westlichen Welt. Bekannt für seine Reden auf dem Parlament der Weltreligionen 1893, in denen er über die Universalität der Spiritualität und die Bedeutung religiöser Toleranz sprach.

Swami Vivekananda Zitate uber Indien

  • Religion ist das einzige und ausschließliche Interesse des Volkes von Indien.
  • Mit ewigen Glauben an Ihn entzünde das Feuer auf dem Berg des Elends, der seit Äonen über Indien aufgehäuft wurde—und er wird niederbrennen.
  • Überall in einer Gesellschaft, wo es zu viele Gesetze gibt, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass diese Gesellschaft bald sterben wird. Wenn du die Eigenarten Indiens studierst, wirst du finden: Keine Nation hat so viele Gesetze wie die Hindus – und der nationale Tod ist die Folge.
  • Jeder von uns betet Tag und Nacht für die Unterdrückten in Indien, die von Armut, Priesterbetrug und Tyrannei festgehalten werden—betet Tag und Nacht für sie. Ich bin kein Arzt für Metaphysik, kein Philosoph, ja, nicht einmal ein Heiliger. Aber ich bin arm, ich liebe die Armen… Lasst diese Menschen euer Gott sein—denkt an sie, arbeitet für sie, betet unaufhörlich für sie—der Herr wird euch den Weg zeigen.
  • In jedem Menschen und in jedem Tier wohnt dieselbe allgegenwärtige, allwissende Seele – wie schwach oder wie böse sie auch sein mögen, wie groß oder wie klein. Der Unterschied liegt nicht in der Seele, sondern in ihrer Erscheinung. Zwischen mir und dem kleinsten Tier besteht nur ein Unterschied in der Manifestation; als Grundprinzip ist er derselbe wie ich. Er ist mein Bruder. Er hat dieselbe Seele wie ich. Das ist das größte Prinzip, das Indien verkündet hat.
  • Um ein großes zukünftiges Indien zu schaffen, liegt das ganze Geheimnis in Organisation, im Aufbau von Macht und in der Koordination der Willen.
  • Über allem ist Indien das Land der Religion.
  • Die Erhebung der Frauen und das Erwachen der Massen müssen zuerst kommen; erst dann kann wirkliches Gutes für das Land – für Indien – entstehen.
  • Ich glaube, die Griechen haben zuerst die Astrologie nach Indien gebracht und von den Hindus die Wissenschaft der Astronomie übernommen und sie dann von Europa aus wieder mit zurückgenommen. Denn in Indien findest du alte Altäre, die nach einem bestimmten geometrischen Plan gebaut sind, und bestimmte Dinge mussten getan werden, wenn die Sterne in bestimmten Stellungen waren. Deshalb glaube ich, dass die Griechen den Hindus die Astrologie gaben und die Hindus ihnen die Astronomie.
  • Wer mit der Literatur Indiens vertraut ist, wird sich an eine schöne alte Geschichte über diese äußerste Wohltätigkeit erinnern: Wie eine ganze Familie – wie im Mahabharata erzählt – sich zu Tode hungerte und ihre letzte Mahlzeit einem Bettler gab. Das ist keine Übertreibung; solche Dinge geschehen noch immer.