Der höchste Zweck und das Ziel des menschlichen Lebens… ist es, Liebe zu kultivieren.
Der Mensch braucht einen Guru. Aber der Mensch muss Vertrauen in die Worte des Gurus haben. Er gelingt im spirituellen Leben, indem er seinen Guru als Gott selbst betrachtet.
Ein Verehrer, der Gott anrufen kann, während er das Leben eines Haushälters führt, ist wahrlich ein Held. Gott denkt: „Er ist wahrhaft gesegnet, der inmitten seiner weltlichen Pflichten zu mir betet. Er versucht, mich zu finden—indem er ein großes Hindernis überwindet, indem er gleichsam einen riesigen Steinblock von einer Tonne Gewicht wegstößt. Ein solcher Mensch ist ein echter Held.“
Gewöhnliche Menschen reden in Fülle über Religion, praktizieren aber nicht einmal ein Körnchen davon. Der Weise spricht wenig, obwohl sein ganzes Leben Religion ist, ausgedrückt in Tat.
Wenn der Kopf einer Ziege vom Körper getrennt wird, ringt der Rumpf noch eine Zeit lang, und zeigt dabei weiterhin Lebenszeichen. Ebenso: Obwohl Ahamkara (Egoismus) im vollkommenen Menschen getötet ist, bleibt doch genug von seiner Lebenskraft übrig, damit er die Funktionen des physischen Lebens weiter ausführt; aber es reicht nicht aus, ihn erneut in die Welt zu binden.
Wer die schwer zu erlangende menschliche Geburt erhalten hat und in diesem Leben nicht versucht, Gott zu verwirklichen, der ist umsonst geboren.
Vor allem, was man im Leben der Welt fürchten sollte, ist nicht nur die Lust. Da ist auch der Zorn. Zorn entsteht, wenn Hindernisse dem Verlangen in den Weg gelegt werden.
Wer Gott innig begehrt, findet Ihn. Geh und prüfe es in deinem eigenen Leben.
Das Ziel des Lebens ist nicht das Verdienen von Geld, sondern der Dienst an Gott.