Ramana Maharshi

Ramana Maharshi

Weiser der Selbsterforschung.

Ein hochgeschätzter indischer Weiser, bekannt für seine Lehren über die Selbsterforschung und die Natur des Selbst. Seine Methode der Selbsterforschung, insbesondere die Frage „Wer bin ich?“, ermutigt Individuen, über das Ego hinauszuschauen.

Ramana Maharshi Zitate uber die Angst

  • Du bist der Zeuge der drei Körper: des groben, des subtilen und des kausalen—und der drei Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und auch dieser Leere. In der Geschichte vom zehnten Mann, wenn jeder von ihnen zählte und dachte, er sei nur neun, und wenn jeder vergaß, sich selbst mitzuzählen, gibt es eine Stufe, in der sie denken, einer fehle, und nicht wissen, wer es ist; und das entspricht der Leere. Wir sind so sehr an die Vorstellung gewöhnt, dass alles, was wir um uns sehen, beständig ist, und dass wir dieser Körper sind. Wenn all das aufhört zu existieren, stellen wir uns vor und fürchten, dass auch wir aufgehört hätten zu existieren.
  • Wie wird man die Angst los? Ramana: Was ist Angst? Sie ist nur ein Gedanke. Wenn es neben dem Selbst noch etwas gäbe, gäbe es Grund zur Angst. Wer sieht Dinge getrennt vom Selbst? Zuerst entsteht das Ego und sieht Objekte als äußerlich. Wenn das Ego nicht aufsteigt, existiert nur das Selbst—und es gibt nichts Äußerliches. Alles, was außerhalb von dir ist, setzt den Seher in dir voraus. Wenn du ihn dort suchst, verschwinden Zweifel und Angst. Nicht nur Angst—alle anderen Gedanken, die um das Ego kreisen, verschwinden mit ihm.
  • Die Tätigkeit, die durch Ursachen wie Ohnmacht, Schlaf, übermäßige Freude, Kummer, Besessenheit durch Geister, Angst usw. beeinflusst wird, geht zum Herzen—an seinen eigenen Ort.
  • Wenn es außer dem Selbst irgendetwas gäbe, gäbe es dann Grund zur Furcht? Wer sieht das Zweite? Zuerst entsteht das Ego und sieht die Dinge als äußerlich. Wenn das Ego nicht aufsteigt, existiert nur das Selbst – und es gibt kein Zweites.
  • Wenn ein Mensch meint, er sei geboren, kann er die Angst vor dem Tod nicht vermeiden. Lasst ihn herausfinden, ob er wirklich geboren wurde oder ob das Selbst irgendeine Geburt hat. Er wird entdecken, dass das Selbst immer existiert; der Körper, der geboren wird, löst sich in Gedanken auf, und das Auftauchen von Gedanken ist die Wurzel allen Unheils. Finde heraus, von woher die Gedanken entstehen. Dann wirst du im immer gegenwärtigen innersten Selbst bleiben können und frei sein von der Vorstellung von Geburt oder der Angst vor dem Tod.