Ramana Maharshi

Ramana Maharshi

Weiser der Selbsterforschung.

Ein hochgeschätzter indischer Weiser, bekannt für seine Lehren über die Selbsterforschung und die Natur des Selbst. Seine Methode der Selbsterforschung, insbesondere die Frage „Wer bin ich?“, ermutigt Individuen, über das Ego hinauszuschauen.

Ramana Maharshi Zitate uber die Illusion

  • Das „Ich“ wirft die Illusion des „Ich“ ab und bleibt dennoch „Ich“. Das ist das Paradox der Selbsterkenntnis. Die Erleuchteten sehen darin kein Paradox. Betrachte den Fall des Verehrers: Er tritt zu Gott hin und betet darum, in Ihm aufgegangen zu werden. Dann übergibt er sich im Glauben und durch Sammlung. Und was bleibt danach? Anstelle des ursprünglichen „Ich“ lässt die Selbsthingabe einen Rest Gottes zurück, in dem das „Ich“ verloren geht. Das ist die höchste Form von Hingabe oder Selbstübergabe und der Gipfel der Loslösung.
  • Wir sehen nur das Drehbuch und nicht das Papier, auf dem das Drehbuch geschrieben ist. Das Papier ist da – ob das Drehbuch darauf ist oder nicht. Denen, die das Drehbuch für wirklich halten, muss man sagen: Es ist unwirklich – eine Illusion –, denn es ruht auf dem Papier. Der Weise betrachtet sowohl Papier als auch Drehbuch als eins.
  • Was ist Illusion? M.: Für wen ist die Illusion? Finde es heraus. Dann wird die Illusion verschwinden. Im Allgemeinen wollen die Menschen etwas über Illusion wissen, aber sie prüfen nicht, für wen sie ist. Das ist töricht. Illusion ist draußen und unbekannt. Doch der Suchende gilt als bekannt und ist innen. Finde heraus, was unmittelbar und vertraut ist—statt zu versuchen, das Ferne und Unbekannte zu finden.