Ramana Maharshi Zitate uber die Meditation
Meditation hängt von der Kraft des Geistes ab. Sie muss unaufhörlich sein, auch wenn man mit Arbeit beschäftigt ist. Eine bestimmte Zeit dafür ist für Anfänger gedacht.
Meditation hilft, den Geist zu konzentrieren. Dann ist der Geist frei von Gedanken und befindet sich in der meditierten Form.
Es gibt keine Hindernisse für Meditation. Schon der Gedanke an solche Hindernisse ist das größte Hindernis.
Wenn Gedanken da sind, ist es Ablenkung; wenn keine Gedanken da sind, ist es Meditation.
Meditation setzt dem Geist die Bremsen.
Der Meister ist in dir; Meditation soll die unwissende Vorstellung entfernen, dass er nur draußen sei. Wenn er ein Fremder ist, auf den du wartest, dann muss er ebenfalls verschwinden. Wozu wäre ein vergängliches Wesen wie dieses gut? Doch solange du denkst, du seist getrennt oder du seist der Körper, ist auch ein äußerer Meister nötig—und er wird so erscheinen, als habe er einen Körper. Wenn die falsche Identifikation mit dem Körper aufhört, wird der Meister gefunden werden als nichts anderes als das Selbst.
Du kannst beliebig viele Bücher über Meditation lesen. Sie können dir nur sagen: „Verwirkliche das Selbst.“ Das Selbst findet man nicht in Büchern. Du musst es in dir selbst für dich finden.
Sieh, was dir hilft, alle anderen Gedanken fernzuhalten, und übernimm diese Methode für deine Meditation.
Der Hauptfaktor in der Meditation ist, den Geist in seinem eigenen Streben aktiv zu halten, ohne äußere Eindrücke aufzunehmen oder an andere Dinge zu denken.
Meditation heißt, bei einem Gedanken zu bleiben. Dieser eine Gedanke hält andere Gedanken fern; die Zerstreuung des Geistes ist ein Zeichen seiner Schwäche. Durch beständige Meditation gewinnt er Kraft.
Halte die Erinnerung an deine wahre Natur lebendig – selbst während du arbeitest – und vermeide Hast, die dich vergessen lässt. Sei bedacht. Übe Meditation, um den Geist zu stillen und ihn seiner wahren Beziehung zum Selbst bewusst zu machen, das ihn trägt. Stell dir nicht vor, dass du die Arbeit tust. Denke: Es ist der zugrunde liegende Strom, der es tut. Identifiziere dich mit dem Strom.
Weil Wahrheit so außerordentlich subtil und still ist, kann die Seligkeit des Selbst nur in einem Geist erscheinen, der durch eifrige Meditation subtil und beständig gemacht wurde.
Gott wohnt in dir – als du. Du musst nichts „tun“, um Gott-Erkenntnis oder Selbst-Erkenntnis zu erlangen; es ist bereits dein wahrer und natürlicher Zustand. Lass einfach alles Suchen los, richte deine Aufmerksamkeit nach innen und opfere dein Ego-Gemüt dem Einen Selbst, das im Herzen deines eigenen Wesens strahlt. Damit es deine gegenwärtig gelebte Erfahrung wird, ist Selbst-Erforschungs-Meditation ein direkter und unmittelbarer Weg.
