Sri Aurobindo Zitate uber Sadhana
Du hast eine starke, aktive Natur. Und das in dir ist ein Punkt der Stärke. Wenn du sie richtig formen kannst, wird sie zu einer sehr großen Kraft. Andererseits ist das auch dein Schwachpunkt – eine Behinderung im Sadhana.
Wozu willst du Sadhana tun? Das Ziel sollte nicht die Befriedigung des Egoismus sein: „Ich will ein großer Yogi sein; ich werde so viel Macht haben, und mit dieser Macht werde ich mich in der Welt etablieren.“ Solche Gedanken müssen weit von dir weggeworfen werden.
Man muss Sadhana üben für die vollständige Manifestation des Göttlichen in sich selbst.
Bis du eine Führung von oben bekommst, kannst du nicht sicher sein; doch um diese Führung zu erhalten, braucht es Zeit und Sadhana.
Während du Sadhana übst, musst du deinen Geist beruhigen und das Purusha-Bewusstsein hinter all deinen Tätigkeiten wach halten.
So ist Handeln unter der Führung, die von oben kommt—das ist eine Seite der Sadhana, die dynamische Seite. Die andere ist die Unterscheidung zwischen Purusha und Prakriti. Der Purusha beobachtet ruhig, gibt Zustimmung, wählt—doch er erkennt, dass all dies nicht ihm gehört: all diese Dinge liegen außerhalb von ihm. Das ist die statische Seite der Sadhana. Diese beiden Aspekte bilden die Grundlage des Yoga.
