Sri Aurobindo

Sri Aurobindo

Indischer Philosoph und Dichter.

Ein prominenter indischer Philosoph und spiritueller Führer, der den Integralen Yoga entwickelte, der auf die Transformation der menschlichen Natur in ein göttliches Bewusstsein abzielt.

Sri Aurobindo Zitate uber Yoga

  • Das Verlangen deines vitalen Wesens richtet sich auf Arbeit. Und das vitale Wesen findet an Yoga solange kein Interesse, wie du keine Erfahrung vom höheren und umfassenderen Leben hast, das im Yoga liegt. Solange diese Erfahrung nicht da ist, wird das vitale Wesen kein Interesse finden.
  • Yoga ist ein allgemeiner Name für jede Disziplin, durch die man versucht, die Grenzen des gewöhnlichen mentalen Bewusstseins zu überschreiten hin zu einem größeren spirituellen Bewusstsein.
  • Das Prinzip des Yoga ist das Wenden einer oder aller Kräfte unseres menschlichen Daseins zu einem Mittel, um das göttliche Sein zu erreichen.
  • Das Yoga, das wir praktizieren, ist nicht nur für uns allein, sondern für das Göttliche. Sein Ziel ist es, den Willen des Göttlichen in der Welt zu verwirklichen—eine spirituelle Wandlung zu bewirken und eine göttliche Natur und ein göttliches Leben in die mentale, vitale und physische Natur und das Leben der Menschheit hinabzubringen. Sein Ziel ist nicht persönlicher Mukti, obwohl Mukti eine notwendige Bedingung des Yoga ist, sondern die Befreiung und Verwandlung des Menschen. Es ist nicht persönliche Ananda, sondern das Hinabbringen der göttlichen Ananda—Christi Himmelreich, unser Satyayuga—auf die Erde.
  • Die höhere Wahrheit wirkt die ganze Zeit in uns—aber durch die niedrigere Kraft, Aparashakti. Erst wenn wir uns des Spiels dieser höheren Kraft bewusst werden, beginnt das Yoga.
  • Die Praxis des Yoga bringt uns in unmittelbare Nähe zur außergewöhnlichen Komplexität unseres eigenen Seins.
  • Um das vitale Wesen zu befriedigen, muss ihm eine Tätigkeit gegeben werden; zugleich sollte der Geist langsam dafür gewonnen werden, sich für Yoga zu interessieren.
  • Das eine Ziel [meines] Yoga ist die innere Selbstentwicklung, durch die jeder, der ihm folgt, mit der Zeit das Eine Selbst in allem entdecken und ein höheres Bewusstsein als das mentale entwickeln kann – ein spirituelles und supramentales Bewusstsein, das die menschliche Natur verwandelt und vergöttlicht.
  • So ist Handeln unter der Führung, die von oben kommt—das ist eine Seite der Sadhana, die dynamische Seite. Die andere ist die Unterscheidung zwischen Purusha und Prakriti. Der Purusha beobachtet ruhig, gibt Zustimmung, wählt—doch er erkennt, dass all dies nicht ihm gehört: all diese Dinge liegen außerhalb von ihm. Das ist die statische Seite der Sadhana. Diese beiden Aspekte bilden die Grundlage des Yoga.