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Zitate uber den Atem

  • Wie soll man leben? — Atem für Atem.
  • Eines Tages werden wir geboren, und eines Tages müssen wir gehen. Wann wir gehen, ist nicht bekannt und nicht garantiert. Es kann jeder Tag sein, jede Zeit, jeder Augenblick, jeder Atemzug.
  • Wenn dein letzter Atem kommt, kann die Grammatik nichts mehr tun.
  • Ein körper ohne Krankheit, ein Atem ohne Zittern, ein Geist ohne Stress, ein Verstand ohne Hemmungen, ein Gedächtnis ohne Obsessionen, ein Ego, das alles einschließt, und eine Seele, die frei ist von Trauer – das ist das Erbe eines jeden Menschen.
  • Er ist der wahre Guru, der die Gestalt des Formlosen vor deine Augen bringen kann; der den einfachen Weg lehrt—ohne Riten und Zeremonien; der dir nicht die Türen schließt, den Atem anhält und dich die Welt entsagen lässt; der dir das Höchste Geistwesen wahrnehmen lässt, sobald der Geist sich an etwas bindet; der dich lehrt, still zu sein mitten in all deinen Tätigkeiten. Furchtlos, immer in Seligkeit versunken, bewahrt er den Geist des Yoga mitten in den Genüssen.
  • Der Atem fließt beständig und verbindet sich mit der Seele in dir. Nur durch den Atem kannst du dich innerlich zur göttlichen Gegenwart der Seele bewegen.
  • Mit jeder Minute, jedem Atemzug, jedem Atom unseres Körpers sollten wir dieses Mantra wiederholen: „Hingabe, Hingabe, Geben, Geben, Lieben, Lieben.“ Das ist das beste Yoga, das uns bleibenden Frieden und Freude bringt.
  • Wenn man den stillen Atem erlangt hat, bleibt für ihn als einzige Arbeit nur noch, den Zustand der Ruhe immer festzuhalten.
  • In der Natur steht nichts still; alles pulsiert, erscheint und verschwindet. Herz, Atem, Verdauung, Schlaf und Wachsein – Geburt und Tod – alles kommt und geht in Wellen. Rhythmus, Periodizität, harmonisches Wechselspiel der Gegensätze ist die Regel. Es bringt nichts, gegen genau dieses Muster des Lebens zu rebellieren.
  • Wenn du in dein Auto steigst, halte kurz inne, nachdem du die Tür geschlossen hast, und beobachte den Fluss deines Atems. Werde dir einer stillen, aber mächtigen Gegenwart gewahr.
  • Wenn der Atem ruhig ist, ist es der Zustand von Kumbhaka. Wenn man sich selbst sieht, nennt man es Brahmajnana—„die Erkenntnis von Brahma, dem höchsten Selbst“.
  • Der Atem ist ein Barometer, um den inneren Zustand zu messen. Wenn du bemerkst, dass dein Atem ruhig, tief und ohne unnötige Pausen ist, wirst du ein Gefühl großer Geborgenheit und Freude erleben.
  • Freiheit wird uns von niemandem gegeben; wir müssen sie selbst kultivieren. Sie ist eine tägliche Praxis… Niemand kann dich daran hindern, dir jedes Schrittes bewusst zu sein, den du gehst—und jedes Ein- und Ausatmen.
  • Schenke dein Leben dem einen, der bereits deinen Atem und deine Augenblicke besitzt.
  • Das Abbild, die scheinbare Wirklichkeit des Lebens, das aus der Seelenquelle in die fleischlichen Zellen scheint, ist die einzige Ursache der Bindung des Menschen an seinen Körper. Offensichtlich würde er einer Klumpen-Erde keine aufmerksame Verehrung erweisen. Ein Mensch identifiziert sich fälschlich mit seiner physischen Gestalt, weil die Lebensströme aus der Seele so intensiv in das Fleisch über Atem vermittelt werden, dass der Mensch die Wirkung für die Ursache hält und den Körper töricht so vorstellt, als habe er sein eigenes Leben.
  • Das Wesentliche meiner Lehre ist dies: Sei nicht unehrlich gegenüber deinem lebendigen Atem; verehre nur das; bleibe in nur diesem; nimm es als dich selbst an. Und wenn du so verehrst, kann es dich überallhin führen – zu jeder Höhe. Das ist die Quintessenz meiner Gespräche.
  • Es ist nicht nötig, ein- oder auszuatmen. Das ist ein viel glücklicherer Zustand; da ist Ruhe—das ist Brahma.
  • Durch Spiegelung, vernünftiges Nachdenken und die Unterweisungen von Lehrern wird die Wahrheit erkannt. Nicht durch Waschungen, nicht durch Spenden, und auch nicht durch das Ausführen von hunderten Atemkontrollübungen.
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf die Hypophyse oder auf die Fontanelle—von dort zieht die Kraft Gottes den Atem. Sei der stille Zeuge des Atems Gottes.
  • Unbedingt glücklich zu sein ist eine Praxis: „Was auch immer kommt, heute werde ich lächeln. Schließlich wird doch alles sterben! Alles wird verschwinden und sich auflösen—also was! Wen kümmert’s! Lass mich wenigstens glücklich sein, lächle diesen Augenblick, genieße meinen Atem.“
  • Wir müssen zu unserer Beziehung mit der Natur zurückkehren und verstehen: Diese Bäume sind unsere Lungen. Die Erde recycelt, wie unser Körper recycelt. Die Flüsse sind unser Kreislauf. Diese Luft ist unser Atem. Und das Sternenmaterial—Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, das aus fernen Galaxien kommt—sind tatsächlich die Moleküle deines Körpers.
  • Leere deinen Atem aus, indem du Kriya übst. Schließlich wird der Atem Sthira, ruhig und beständig.
  • Wenn durch die Flut deiner Tränen das Innere und das Äußere zu Eins verschmelzen, wirst du sie finden, nach der du mit solcher Qual gesucht hast—näher als das Nächsteste, der Atem des Lebens selbst, das Herzstück eines jeden Herzens.
  • Wenn du im Moment des Todes nach einer Mango verlangst, wirst du als Insekt geboren. Wenn du sogar nach dem nächsten Atemzug verlangst, wirst du erneut geboren.
  • Der vitale Atem (die Energie des Prana) ist die höchste Kraft des Menschen.