Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber den Geist
Wir brauchen eine neue Apologetik, die auf die Bedürfnisse von heute abgestimmt ist – und dabei im Blick behält, dass unsere Aufgabe nicht darin besteht, Argumente zu gewinnen, sondern Seelen … Eine solche Apologetik muss von einem Geist der Menschlichkeit durchatmet sein: von Demut und Mitgefühl, das die Ängste und Fragen der Menschen versteht.
Der Körper—in seiner Männlichkeit und Weiblichkeit—wurde „von Anfang an“ dazu berufen, die Manifestation des Geistes zu werden. Tatsächlich ist nur der Körper, und nur er, fähig sichtbar zu machen, was unsichtbar ist: das Spirituelle und das Göttliche.
Der Priester ist nicht und darf nicht Beamter im kirchlichen Dienst sein. Vor allem ist der Priester ein Mensch, der für den Geist lebt—für Gott. Deshalb ist das Priesterseminar der Ort, an dem er lernt: „mit Ihm zu sein.“
Glaube und Vernunft sind wie zwei Flügel des menschlichen Geistes, mit denen er zur Wahrheit aufsteigt.
Glaube und Vernunft sind wie zwei Flügel, auf denen der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit aufsteigt; und Gott hat in das menschliche Herz den Wunsch gelegt, die Wahrheit zu kennen – mit einem Wort: sich selbst zu kennen. So mögen Männer und Frauen, indem sie Gott erkennen und lieben, auch zur Fülle der Wahrheit über sich selbst gelangen.
Die menschliche Person ist ein einzigartiges Gefüge: eine Einheit von Geist und Materie, Seele und Körper—geformt im Bild Gottes und dazu bestimmt, für immer zu leben. Jedes menschliche Leben ist heilig, weil jede menschliche Person heilig ist.
Die Schwere der ökologischen Zerstörung legt die Tiefe der moralischen Krise des Menschen offen... Einfachheit, Maßhalten und Disziplin sowie der Geist des Opfers müssen Teil des täglichen Lebens werden.
Der Zweck der Kunst ist nichts Geringeres als die Erhebung des menschlichen Geistes.
Die moderne Gesellschaft wird keine Lösung für das ökologische Problem finden, wenn sie nicht ernsthaft auf ihren Lebensstil schaut. In vielen Teilen der Welt ist die Gesellschaft auf sofortige Befriedigung und Konsum ausgerichtet, während sie gleichgültig bleibt gegenüber dem Schaden, den diese Haltungen verursachen. Einfachheit, Maßhalten und Disziplin sowie ein Geist des Opfers müssen Teil des Alltags werden—damit nicht alle unter den negativen Folgen der sorglosen Gewohnheiten weniger leiden.
