Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber die Realität
Seit 2.000 Jahren ist die Kirche die Wiege, in der Maria Jesus in die Hände nimmt und Ihn allen Völkern zur Anbetung und Betrachtung anvertraut. Möge die Demut der Braut den Glanz und die Kraft der Eucharistie noch heller aufleuchten lassen—jener Eucharistie, die sie feiert und in ihrem Herzen bewahrt. Im Zeichen des geweihten Brotes und Weines offenbart Christus Jesus, der auferstanden und verherrlicht ist, das Licht der Völker, die bleibende Wirklichkeit seiner Menschwerdung. Er bleibt lebendig und gegenwärtig mitten unter uns, um die Gläubigen mit seinem Leib und Blut zu nähren.
In dieser Oase der Ruhe, vor dem wunderbaren Schauspiel der Natur, erfährt man leicht, wie heilsam Stille ist—ein Gut, das heute immer seltener wird… In Wahrheit gelingt es dem Menschen nur in der Stille, in der Tiefe seines Gewissens die Stimme Gottes zu hören—und genau das macht ihn frei. Und Ferien können helfen, diese unentbehrliche innere Dimension des menschlichen Lebens wiederzuentdecken und zu pflegen.
Überall durchdringender Nationalismus legt dem Menschen heute in vielen Gestalten seine Herrschaft auf – mit einer Aggressivität, die niemanden verschont. Die Herausforderung, die bereits vor uns liegt, ist die Versuchung, als wahre Freiheit anzunehmen, was in Wahrheit nur eine neue Form der Sklaverei ist.
[Über Ehe und Familie] In dieser ganzen Welt gibt es kein vollkommenere, vollständigeres Bild Gottes, der Einheit und der Gemeinschaft. Es gibt keine andere menschliche Wirklichkeit, die—menschlich gesprochen—diesem göttlichen Geheimnis so sehr entspricht.
