Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber den Körper
Der Körper—in seiner Männlichkeit und Weiblichkeit—wurde „von Anfang an“ dazu berufen, die Manifestation des Geistes zu werden. Tatsächlich ist nur der Körper, und nur er, fähig sichtbar zu machen, was unsichtbar ist: das Spirituelle und das Göttliche.
Darum kann man sagen: Aus der Sicht der Glaubenslehre gibt es keine Schwierigkeiten, den Ursprung des Menschen in Bezug auf den Körper zu erklären—mithilfe der Evolutionstheorie.
Die Sakramente bringen Heiligkeit in das Gelände der menschlichen Natur: Sie durchdringen Seele und Leib, die Weiblichkeit und Männlichkeit des persönlichen Subjekts—mit der Kraft der Heiligkeit.
Seit 2.000 Jahren ist die Kirche die Wiege, in der Maria Jesus in die Hände nimmt und Ihn allen Völkern zur Anbetung und Betrachtung anvertraut. Möge die Demut der Braut den Glanz und die Kraft der Eucharistie noch heller aufleuchten lassen—jener Eucharistie, die sie feiert und in ihrem Herzen bewahrt. Im Zeichen des geweihten Brotes und Weines offenbart Christus Jesus, der auferstanden und verherrlicht ist, das Licht der Völker, die bleibende Wirklichkeit seiner Menschwerdung. Er bleibt lebendig und gegenwärtig mitten unter uns, um die Gläubigen mit seinem Leib und Blut zu nähren.
Außerdem, weil Gott es geschaffen hat, kann der menschliche Körper nackt und unbedeckt bleiben und dennoch seine Pracht und Schönheit bewahren.
Die menschliche Person ist ein einzigartiges Gefüge: eine Einheit von Geist und Materie, Seele und Körper—geformt im Bild Gottes und dazu bestimmt, für immer zu leben. Jedes menschliche Leben ist heilig, weil jede menschliche Person heilig ist.
